Braunschweig

Neuer Quartierstreffpunkt in der Weststadt entsteht

von Alexander Dontscheff


Die Vorstände der Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG, Joachim Blätz (2. v. re.) und Torsten Böttcher (re.), wurden dabei beim 1. Spatenstich am 7. Dezember vom Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Ulrich Markurth (li.) und dem Stadtbezirksbürgermeister für den Stadtbezirk Weststadt, Ulrich Römer, unterstützt. 

Foto: Baugenossenschaft >Wiederaufbau< eG
Die Vorstände der Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG, Joachim Blätz (2. v. re.) und Torsten Böttcher (re.), wurden dabei beim 1. Spatenstich am 7. Dezember vom Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Ulrich Markurth (li.) und dem Stadtbezirksbürgermeister für den Stadtbezirk Weststadt, Ulrich Römer, unterstützt. Foto: Baugenossenschaft >Wiederaufbau< eG Foto: Baugenossenschaft Wiederaufbau eG

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08.12.2016

Braunschweig. Am Mittwoch erfolgte der erste Spatenstich für ein neues Nachbarschaftszentrum in der Weststadt. Die Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG schafft hier einen neuen Quartierstreffpunkt.



Die Entwicklung des Braunschweiger Stadtteils Weststadt kommt mit dem ersten Spatenstich ein großes Stück voran: Bis Mitte 2017 errichtet die Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG im Elbeviertel das Nachbarschaftszentrum an der Elbestraße/Saalestraße. Ab Mitte des kommenden Jahres wird das Mehrzweckhaus als zentraler Quartierstreffpunkt für den Verein „Stadtteilentwicklung Weststadt e.V.“ dienen. Die Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG ist Investor und Bauherr des Projektes. Das Investitionsvolumen für das Nachbarschaftszentrum beläuft sich auf rund 1,1 Millionen Euro, wovon rund 800.000 Euro durch die ›Wiederaufbau‹ getragen werden. Öffentliche Fördermittel von Bund, Land und Stadt decken die Differenz.

„Wir freuen uns, dass wir nun endlich mit dem Bau des Nachbarschaftszentrums Elbestraße in der Braunschweiger Weststadt beginnen können. Somit kommen wir mit der Realisierung dieses Leuchtturmprojektes im Interesse der Bewohner der Braunschweiger Weststadt ein gutes Stück voran. Als Gründungsmitglied des Vereins „Stadtteilentwicklung Weststadt e.V.“ bieten wir mit dem Bau gerne eine attraktive Basis, um die erfolgreiche Arbeit für eine nachhaltige Entwicklung dieses Quartiers auch in der Zukunft fortsetzen zu können“, so der Vorstandsvorsitzende der Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG, Joachim Blätz, während des Spatenstichs.

Die Konzeption des Nachbarschaftszentrums ist in intensiven Prozessen mit den Partnern des Vereins „Stadtteilentwicklung Weststadt e.V.“ und dem „Bürgerverein Weststadt e.V.“ im Laufe der vergangenen Jahre entwickelt worden. Der Verein und zukünftige Träger des Nachbarschaftszentrums „Stadtteilentwicklung Weststadt e.V.“ wurde 2008 von Vertreterinnen und Vertretern der dort ansässigen großen Wohnungsunternehmen sowie der Stadt Braunschweig gegründet. Blätz weiter: „Wir wollen, mit Unterstützung der Förderprogramme „Stadtumbau West“ und „Soziale Stadt“, in der Weststadt nachhaltig und langfristig gemeinsam Handlungsansätze zur baulichen Aufwertung und sozialen Stabilisierung entwickeln und umsetzen. Ziel der Projekte ist eine gute soziale Durchmischung und Schaffung von stabilen, lebenswerten Quartieren. Gestern hat der Rat der Stadt Braunschweig beschlossen, die Gebietsfreistellung der öffentlich geförderten Wohnungen bis zum 31. Dezember 2018 zu verlängern. Ich hätte mir eine Verlängerung über 2018 hinaus gewünscht, denn diese Gebietsfreistellung ist extrem wichtig für das Quartier. Wir werden nun aber die gegebene Zeit bis 2018 intensiv nutzen, um mit der Verwaltung und der Politik einen Weg für den Fortbestand der erfolgreichen Quartiersarbeit zu finden.

Neben dem Verein „Stadtteilentwicklung Weststadt e.V.“ werden die Initiative „Haus der Talente“ und der „Bürgerverein Weststadt e.V.“ im Nachbarschaftszentrum eine Heimat finden. Weitere Nutzer werden unter anderem das benachbarte Familienzentrum des DRK, das Mehrgenerationenhaus der Netzwerkinitiative „Nächstenliebe e.V.“ und die Volkshochschule Braunschweig und das Jobcenter mit Bildungsangeboten sein. Auch das zentrale Beratungsangebot aus dem Treffpunkt in der Saalestraße wird in das Nachbarschaftszentrum verlegt.

Das Nachbarschaftszentrum hat eine Gesamtnutzfläche von ca. 240 Quadratmetern. Gruppenräume sind für Bildungs-, Freizeit- und Kulturveranstaltungen gedacht; in einer offenen Werkstatt für jedermann können Bewohner des Quartiers ihre kreativen Ideen umsetzen. Als zentraler Treffpunkt dient das Vereins-Café im Foyer des Gebäudes.


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