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Neues Ackerbauzentrum soll Akteure der Landwirtschaft besser vernetzen



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Neues Ackerbauzentrum soll Akteure der Landwirtschaft besser vernetzen

Neben der einfacheren Vernetzung soll auch eine verbesserte Kommunikation nach außen stattfinden, um denjenigen, die nicht jeden Tag mit der Landwirtschaft konfrontiert sind, einen Einblick zu verschaffen.

von Julia Fricke


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Alexander Panknin

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Helmstedt. Auf der Burg Warberg im Landkreis Helmstedt soll ein Ackerbauzentrum entstehen. Dies soll allen Akteuren rund um den Ackerbau die Möglichkeit der besseren Vernetzung geben, ein Forum schaffen, in dem wichtige Themen evaluiert und die Entwicklungen und Herausforderungen in diesem Bereich besprochen werden sollen. Dazu gehört auch das Erarbeiten von Problemlösungen und das Durchführen von Versuchen und Demonstrationen auf entsprechend ausgezeichneten Flächen. Neben den Landwirten gehören unter anderem auch der Landhandel, die Verarbeiter, die Mühlen, die Wissenschaft sowie die Politik zu den Beteiligten. Ein weiteres Ziel des Zentrums ist auch die Kommunikation nach außen, um denjenigen, die nicht jeden Tag mit der Landwirtschaft konfrontiert sind, zu zeigen, was an modernen und zukunftsweisenden Technologien gemacht und umgesetzt wird, wie Niedersachsens Landvolkvizepräsident Ulrich Löhr auf Anfrage von regionalHeute.de berichtet.



Da Südniedersachsen, die Börderegion und auch der Osten Niedersachsens in der Heide sehr stark auf den Ackerbau ausgerichtet seien, passe das Zentrum gut in unsere Gegend. Zudem befinde sich auf der Burg Warberg derzeit bereits die Bundeslehranstalt der Landhandelsunternehmen. So sei die passende Infrastruktur bereits vorhanden, so Löhr weiter. Die Federführung dieses Netzwerkes soll das Netzwerk Ackerbau Niedersachsen übernehmen.

Miteinander zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft



"Die Gründung eines Ackerbauzentrums Niedersachsen hier im Braunschweiger Land ist ein wichtiges Signal sowohl für unsere Landwirtschaft als auch für Verbraucherinnen und Verbraucher. Wir freuen uns, dass die Niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast unseren diesbezüglichen Vorschlag, den wir ihr am 5. Juni 2019 in Schladen gemeinsam vorgestellt haben, nun auch umsetzen will", so Landwirt Ulrich Löhr und Frank Oesterhelweg als Vorsitzender der regionalen CDU in einer Pressemitteilung. Für Oesterhelweg ist der Ackerbau in der Braunschweiger Region landschaftsprägend und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Ein Ackerbauzentrum könne daher in der Region nicht nur für wichtige Impulse, sondern auch für ein gutes Miteinander zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft sorgen.

Weitere Politische Stimmen


Auch die Landtagsabgeordnete Veronika Koch, in deren Wahlkreis das Zentrum liegen wird begrüßt die Einrichtung des Ackerbauzentrums: "Das Ackerbauzentrum hat auf der Burg Warberg im Landkreis Helmstedt einen geeigneten Standort. Die Nähe zur Domäne Schickelsheim, in dem das Praxislabor Digitaler Ackerbau eingerichtet wurde, aber auch zu Forschungseinrichtungen in Braunschweig sowie zu anderen Kooperationspartnern bietet gute Rahmenbedingungen für die Ackerbau- und Grünlandstrategie von Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast.“ Und Christoph Plett aus Peine ergänzt: "Im Landkreis Peine betrifft die Diskussion um nitratsensible Gebiete (sog. Rote Gebiete) große Ackerflächen, insbesondere im Nordkreis. Ich bin mir sicher, dass die wissenschaftliche Arbeit im Ackerbauzentrum dazu beitragen kann, die Gebiete, die nitratsensibel sind, noch besser abzugrenzen von den Flächen, die nicht als nitratsensibel eingestuft sind. Diese Erkenntnisse in die Formulierung der Düngeverordnung einfließen zu lassen, wäre ein großer Gewinn.“

Der Braunschweiger Abgeordnete Oliver Schatta: "Die Stadt Braunschweig liegt inmitten einer stark landwirtschaftlich geprägten Region mit sehr ertragreichen Böden und ist beispielsweise auch Sitz der Nordzucker AG. Ein Austausch der Landwirtschaft mit der urbanen Bevölkerung Braunschweigs ist wichtig, Umwelt-, Wasser- und Naturschutz sind dabei essenzielle Faktoren. Die Ansiedlung des Ackerbauzentrums in unserer Region ist vor diesem Hintergrund ein starkes Signal."


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