Braunschweig

Neues Funktionsgebäude für Sportanlage Franzsches Feld

von Robert Braumann



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28.01.2015


Braunschweig. Mit knapp einer Million Euro soll in diesem Jahr die Bezirkssportanlage Franzsches Feld aufgewertet werden. Der Verwaltungsausschuss hat das Raumprogramm beschlossen.


Die Mittel sollen im Februar durch den Rat bewilligt werden. Es entsteht ein Neubau für das 2013 durch einen Brand zerstörte Funktionsgebäude. Im Neubau ist neben einem Sanitär- und Umkleidebereich auch ein Büroraum vorgesehen, so dass dort die Geschäftsstellenarbeit des BSC Acosta möglich ist. Derzeit wird der Vereins- und Geschäftsstellenbetrieb mit Hilfe von Sanitär-, Umkleide- und Bürocontainern, die vom städtischen Sportreferat zur Verfügung gestellt wurden, sichergestellt.



Sommer 2015 als Startpunkt


Mit dem Bau solle im Sommer 2015 begonnen werden, so Sportdezernent Christian Geiger. Er freue sich, dass dem BSC Acosta nach dem Brand dann optimale Bedingungen auf der von ihm mitgenutzten Bezirkssportanlage Franzsches Feld geboten werden könnten. Bereits deutlich verbessert wurden in den vergangenen Jahren die Trainings-und Spielbedingungen durch die Anlage von drei neuen Kunstrasenfeldern in Verbindung mit modernen Trainingsbeleuchtungsanlagen. Insgesamt vier Vereine profitieren davon. Neben dem Spielfeld des "Konrad-Koch-Stadions" verfügt die Bezirkssportanlage jetzt über vier Rasenfelder und drei Kunststofffelder.



"Eine schöne Aufwertung"


Damit einher ging eine Ausweitung der Nutzung der Sportanlage, die zur Folge hatte, dass der Bedarf an Umkleidekabinen gestiegen ist. Deshalb hat die Sportfachverwaltung ein Konzept erarbeitet, im Zuge des Neubaus eines Funktionsgebäudes durch den Umbau einer leerstehenden Einliegerwohnung im ersten Obergeschoss des Umkleide- und Sanitärgebäudes und weitere Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss die Zahl der Umkleideräume von neun auf elf zu erhöhen. Zusätzlich entsteht im ersten Obergeschoss ein Schiedsrichterzentrum mit mehreren Räumen, die zukünftig ausschließlich den Schiedsrichtern und ihren Assistenten, die bisher nur notdürftig untergebracht waren, zur Verfügung stehen werden. "Damit erfährt die schöne, traditionelle Bezirkssportanlage eine Aufwertung und bietet künftig den hiesigen Nutzern und Mannschaften von außerhalb noch bessere Bedingungen", so Geiger.



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