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"Nicht-Männliche in der Politik stärken": PARTEI wählt neuen Landesvorstand



"Nicht-Männliche in der Politik stärken": PARTEI wählt neuen Landesvorstand

Dem in "Hannovsie*" (Hannover) gewählten Vorstand gehören auch zwei Mitglieder aus dem Braunschweiger Land an.

Die PARTEI Niedersachsen hat einen neuen Landesvorstand gewählt.
Die PARTEI Niedersachsen hat einen neuen Landesvorstand gewählt. Foto: Die Partei Kreisverband Salzgitter

Niedersachsen. Die PARTEI Niedersachsen hat einen neuen Landesvorstand und gleich zwei davon kommen aus unserer Region. Das geht aus einer Pressemitteilung der PARTEI hervor. Dieser wurde bereits am vergangenen Samstag, dem 25. Juni, im Rahmen eines außerordentlichen Landesparteitages im Biergarten Dornröschen in Hannover, oder wie es die PARTEI nennt "Hannovsie*", ins Amt gewählt und wird den Landesverband in die anstehende Landtagswahl und darüber hinaus in den kommenden zwei Jahren führen.



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Dem zehnköpfigen Landesvorstand gehören in den zwei Jahren auch Lars Tietjen als Generalsekretär und Christian Hammer als Mitglied ohne besonderen Geschäftsbereich an. Beide stammen aus Salzgitter. Vorsitzende wurden Juli Klippert aus Hannover und Flo Lillpopp aus Duderstadt. Zudem gebe es "alte weiße cis Männer in der Politik schon genug", daher sei Layla Schmidt, 'unpolitische Geschäftsführerin' aus Wilhelmshaven froh, dass man "eine Quote von 60 Prozent FLINTA* Personen im neuen Vorstand" habe.



"Das Nicht-Männliche in der Politik stärken"


Weiterhin wurde im Rahmen des "LandesPARTEItags" auch auf die gesteigerten Anstrengungen zum Sammeln der notwendigen Unterstützungsunterschriften hingewiesen. Ein Aufgabengebiet, dem sich auch der neu gewählte Landesvorstand in den kommenden Wochen intensiv widmen werde. Darüber hinaus ist es das erklärte Ziel des neu gewählten Landesvorstands, "mit der bewehrten, modernen Turbopolitik und dem buntesten Grau aller Zeiten endlich Farbe in den politischen Einheitsbrei der niedersächsischen Landespolitik zu bringen", wie es die Partei in ihrer Pressemitteilung formuliert. Man wolle die "einzig wählbare Alternative zum politischen Mainstream des Landes" sein.


"Links und rechts von der PARTEI Niedersachsen kann es keine andere Partei geben, links und rechts von der PARTEI Niedersachsen darf es keine andere Partei geben“, formulierte Klippert den Anspruch des Landesverbandes in seiner Rede zum Landesparteitag. In seiner Rede verwies Lars Tietjen auf seine Absichten: "Als Mandatsträger im Rat der Stadt Salzgitter habe ich in Vorbereitung auf meine Arbeit als Generalsekretär die Ratsgruppe verlassen und kann so voll und ganz, die denkbar beste PARTEI-Arbeit leisten. Hurra." Die Position des Vorstandes ohne besonderen Geschäftsbereich, dafür aber "mit der maximalen Freiheit", wie Christian Hammer in seiner Rede betonte, soll Stabilität und Verlässlichkeit in das Gremium bringen.

Seine Amtskollegin Sabine Thümer-Bauereiß aus Lüneburg möchte "das Nicht-Männliche in der Politik stärken" und machte damit deutlich, dass "das Männliche der Vielfalt in der politischen Parteienlandschaft im Wege steht".


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