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"Nicht zerfleischen!" - Wolfenbütteler Bürgermeisterkandidaten appellieren an Facebook-Krieger



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"Nicht zerfleischen!" - Bürgermeisterkandidaten appellieren an Facebook-Krieger

Im Rahmen des Wahl-Duells zwischen Ivica Lukanic und Dennis Berger im regionalHeute.de Studio kam auch das Verhalten einiger Anhänger der beiden Kandidaten in den sozialen Medien zur Sprache.

von Alexander Dontscheff, Werner Heise und Thomas Stödter


Dennis Berger, Werner Heise und Ivica Lukanic (v. li.). Foto: Thomas Stödter / Video: Thomas Stödter

Wolfenbüttel. Am gestrigen Mittwoch trafen sich die beiden Bürgermeisterkandidaten Ivica Lukanic (parteilos) und Dennis Berger (SPD) zum Wahl-Duell im regionalHeute.de Studio. Verlief die Diskussion über weite Strecken doch eher harmonisch, wurden gegen Ende doch auch einige kritische Töne angeschlagen. Und zwar bei dem Thema "Was würde ich mir von meinem Kontrahenten wünschen, wenn dieser die Wahl gewinnt". Konkret ging es dabei um das Verhalten einiger Anhänger der jeweiligen Kandidaten in den sozialen Medien, wo bisweilen mit harten Bandagen gekämpft wird.



Vor allem Dennis Berger fand hier deutliche Worte. Im Sinne eines besseren Miteinanders in der Zukunft, forderte er Ivica Lukanic auf, dafür zu sorgen, dass die Unterstellungen seiner Anhänger in den sozialen Medien unterbleiben. "Jeder Bürger soll seine Meinung frei und auch kritisch äußern dürfen. Es gibt aber aus dem direkten Umfeld von Herrn Lukanic Menschen, die sehr stark mit Unterstellungen arbeiten. Das finde ich schwierig und erwarte von den anderen Kandidaten, dass sie ihre Teams unter Kontrolle halten", so Berger. Dies könne im Zweifel auch die Politikverdrossenheit fördern. "Ich finde es wichtig, dass wir in Wolfenbüttel gemeinsam für die Stadt und die Bürgerinnen und Bürger arbeiten und uns nicht - übertrieben gesagt - gegenseitig zerfleischen, in dem wir gucken, was bei dem anderen schlecht läuft."

"Es geht mit den Anhängern durch"


Lukanic erklärte daraufhin, dass er sich in dieser Sache mit Berger bereits ausgetauscht hätte und es zwischen ihnen keinen Dissens gebe. Es gehe mit den Unterstützern bisweilen aber auf beiden Seiten durch. Er habe auch über sich unschöne Sachen lesen müssen. Persönlich habe man sich aber immer mit Anstand und Respekt behandelt und das werde auch so bleiben.


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