151 Millionen Euro für Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende

Das Land Niedersachsen hat dem Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende am Donnerstag einen Förderbescheid über 151 Millionen Euro aus dem Krankenhaustransformationsfonds überreicht.

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Patient mit Infusionsständer (Archiv)
Patient mit Infusionsständer (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Göttingen. Das Land Niedersachsen hat dem Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende am Donnerstag einen Förderbescheid über 151 Millionen Euro aus dem Krankenhaustransformationsfonds überreicht. Das Sozialministerium teilte mit, dass die Mittel in die Zusammenlegung des Standorts mit dem Krankenhaus Neu-Mariahilf fließen.


Davon stammen knapp 96 Millionen Euro aus Bundesmitteln, etwa 55 Millionen Euro kofinanziert das Land. Auf dem Gelände des Evangelischen Krankenhauses soll bis 2031 ein rund 33.000 Quadratmeter großer Neubau entstehen. Darin sind eine zentrale Notaufnahme, Radiologie, OP-Säle und eine Intensivstation geplant.

Der Baubeginn ist für Ende des Jahres vorgesehen, mit der Zusammenlegung sollen Versorgungsangebote gebündelt und Doppelstrukturen aufgelöst werden. Gesundheitsminister Andreas Philippi betonte, die Mittel aus dem Transformationsfonds leisteten einen wichtigen Beitrag, um das stationäre Leistungsangebot nachhaltig auf sichere Beine zu stellen. Es sei ein klares Zeichen, dass sich die Menschen vor Ort auf eine wohnortnahe Versorgung verlassen könnten.

Der Geschäftsführer des Krankenhauses, Hauke Heißmeyer, sprach von einer modernen, verlässlichen und zukunftsfähigen Patientenversorgung. Der Aufsichtsratsvorsitzende Jörg Schnitzerling ergänzte, der Neubau stärke medizinische Angebote und verbessere die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter.

Auch der Vorsitzende des Trägervereins, Frank Wiegelmann, hob die verlässliche Unterstützung des Landes hervor.

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