Hannover. Am Hauptbahnhof Hannover ist am Samstag ein 23-Jähriger bei einem Streit unter Fußballfans angegriffen worden und beinahe in den Gleisbereich gestürzt. Das teilten die Polizeidirektion Hannover und die Bundespolizeiinspektion Hannover am Montag mit.
Die Bundespolizei hat einen 17 Jahre alten Tatverdächtigen am Sonntag im Hauptbahnhof Frankfurt am Main festgenommen.
Der 23-Jährige hielt sich nach bisherigen Erkenntnissen gegen 05:15 Uhr an den Gleisen 3 und 4 auf. Dort sprach ihn ein Unbekannter an, der angab, Anhänger von Hannover 96 zu sein.
Da der 23-Jährige ein T-Shirt von Eintracht Braunschweig trug, forderte der Unbekannte ihn auf, dieses auszuziehen. In der Folge entwickelte sich ein Streit.
Der Unbekannte schlug dem 23-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und versuchte, ihm das T-Shirt zu entreißen. Bei der körperlichen Auseinandersetzung stürzte der 23-Jährige kopfüber zwischen den Bahnsteig und einen abfahrbereiten Zug.
Der Tatverdächtige befreite ihn wenige Sekunden später selbst aus der gefährlichen Lage und flüchtete anschließend ohne das T-Shirt.
Die Bundespolizei sichtete die Videoaufzeichnungen des Hauptbahnhofs und bestätigte die Angaben des 23-Jährigen. Im Zuge der Ermittlungen geriet der 17-Jährige in den Fokus.
Einsatzkräfte erkannten ihn am Sonntag im Hauptbahnhof Frankfurt am Main, als er zum Fußballspiel zwischen dem SV Darmstadt 98 und Hannover 96 anreiste, und nahmen ihn fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wurde der Jugendliche wieder entlassen.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubes dauern an.
17-Jähriger nach versuchtem Raub am Hauptbahnhof Hannover festgenommen
Am Hauptbahnhof Hannover ist am Samstag ein 23-Jähriger bei einem Streit unter Fußballfans angegriffen worden und beinahe in den Gleisbereich gestürzt.
Hannover Hauptbahnhof (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur
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