Hannover. Die Landeshauptstadt Hannover hat einen neuen Bericht zu den Ankunftsorten eingewanderter Menschen vorgelegt. Wie die Stadt mitteilte, ist jeder achte Einwohner Hannovers seit 2015 nach Deutschland eingewandert.
Der Bericht der städtischen Sozialplanung beleuchtet die Wohnorte, Einwanderungsmotive und die vorhandene Infrastruktur für Neuankömmlinge.
Oberbürgermeister Belit Onay betonte die Bedeutung von Teilhabe und kritisierte die geplanten Kürzungen der Bundesregierung bei Integrationskursen. „Sprache ist ein Schlüsselelement, um in einem neuen Lebensumfeld Fuß zu fassen“, so Onay. Sozialdezernentin Sylvia Bruns erklärte, dass die Aufgabe der Kommune darin bestehe, die Rahmenbedingungen für die Ankunftsinfrastruktur weiterzuentwickeln.
Der Bericht zeigt, dass neu Eingewanderte häufig in zentrumsnahen Stadtteilen wie Mitte, Hainholz oder der Nordstadt wohnen, während länger ansässige Zugewanderte eher in peripheren Lagen wie Mühlenberg oder Vahrenheide leben.
Die drei häufigsten Einwanderungsmotive in Hannover sind demnach ein Mix aus Arbeits- und Fachkräftemigration, Bildungsmigration sowie Fluchtmigration. Die Stadt betont die Bedeutung quartiersnaher und mehrsprachiger Angebote.
Der vollständige Bericht steht auf der Webseite www.sozialbericht-hannover.de zum Download bereit.
Bericht zeigt Ankunftsorte von Einwanderern in Hannover
Die Landeshauptstadt Hannover hat einen neuen Bericht zu den Ankunftsorten eingewanderter Menschen vorgelegt.
Rathaus von Hannover (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

