Bodo Ramelow soll Tarifkonflikt im Nahverkehr schlichten

Die Gewerkschaft ver.di hat im Tarifkonflikt für die Beschäftigten im öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) in Niedersachsen einen Schlichter benannt.

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Bodo Ramelow (Archiv)
Bodo Ramelow (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Hannover. Die Gewerkschaft ver.di hat im Tarifkonflikt für die Beschäftigten im öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) in Niedersachsen einen Schlichter benannt. Wie der ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen am Donnerstag mitteilte, wird der ehemalige Ministerpräsident Thüringens und heutige Bundestags-Vizepräsident Bodo Ramelow die Schlichtung für die Gewerkschaft leiten. Ver.di-Verhandlungsführer Marian Drews zeigte sich zuversichtlich, mit Ramelow einen erfahrenen Schlichter gefunden zu haben.


Ramelow, der aus Niedersachsen stammt, war vor seiner politischen Karriere Gewerkschaftssekretär und Landesvorsitzender der HBV, einer Vorgängerorganisation von ver.di. In dieser Rolle habe er selbst Tarifverhandlungen geführt, so Drews.

Auch als Schlichter habe Ramelow bereits mehrere Tarifkonflikte erfolgreich begleitet, unter anderem bei der BVG Berlin, der Deutschen Bahn und dem Lufthansa-Bodenpersonal. „Wir glauben, dass er zusammen mit dem Schlichter der Arbeitgeberseite helfen kann, an den entscheidenden Punkten Bewegung in die Verhandlungen zu bringen“, sagte Drews. Ziel sei eine tragfähige Lösung für die Beschäftigten im niedersächsischen ÖPNV, die auch im Interesse der Fahrgäste liege und von Unternehmen und Kommunen mitgetragen werden könne. Über den Zeitpunkt und den Ort der Schlichtung haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.


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