Harz. Bundesumweltminister Carsten Schneider und Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer haben den Nationalpark Harz besucht und dessen 20-jähriges Bestehen als ersten länderübergreifenden Nationalpark Deutschlands gewürdigt. Das teilte das Niedersächsische Umweltministerium mit.
Anlass des gemeinsamen Besuchs war zudem die bundesweite Junior-Ranger-Tagung 2026, bei der sich die Minister über die Bedeutung der Umweltbildung für den Naturschutz informierten.
Im Mittelpunkt des Termins stand das Engagement junger Menschen für den Schutz der Natur. „Die Junior Ranger sind wichtig für die Zukunft des Naturschutzes. Sie vermitteln Begeisterung für unsere natürlichen Lebensräume und zeigen, wie wichtig es ist, Verantwortung für Umwelt und Klima zu übernehmen“, betonte Meyer.
Im Anschluss an die Tagung besichtigten die Minister den Achtermann und informierten sich über aktuelle Entwicklungen im Nationalpark.
Der Nationalpark Harz war 2006 durch die Zusammenführung der zuvor eigenständigen Nationalparke in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt entstanden. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurden wichtige Fortschritte beim Schutz natürlicher Lebensräume erzielt, insbesondere durch die Ausweitung der Naturdynamikzone auf 75 Prozent der Fläche.
Die Minister thematisierten auch die Auswirkungen des Klimawandels auf die Harzer Wälder, die durch anhaltende Trockenheit und Borkenkäferbefall stark verändert wurden.
Bundes- und Landesumweltminister würdigen 20 Jahre Nationalpark Harz
Bundesumweltminister Carsten Schneider und Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer haben den Nationalpark Harz besucht und dessen 20-jähriges Bestehen als ersten länderübergreifenden Nationalpark Deutschlands gewürdigt.
Wald (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur
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