Niedersachsen. Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen (LfD) hat im Februar Schulklassen im Land besucht, um über den Umgang mit Künstlicher Intelligenz und persönlichen Daten im Internet aufzuklären. Das teilte die Behörde mit.
Anlass war der internationale Safer Internet Day am 10. Februar, der in diesem Jahr unter dem Motto "KI and me. In künstlicher Beziehung" stand.
Im Rahmen der Initiative "Datenschutz geht zur Schule" wurden landesweit über 600 Schüler in mehr als 20 Klassen erreicht.
In Workshops für die siebten und achten Klassen ging es unter anderem um Fragen zum Schutz der Privatsphäre bei der Nutzung von KI-Anwendungen, um sichere Passwörter und um aktuelle Entwicklungen wie Deepfakes und Chatbots. Landesbeauftragter Denis Lehmkemper betonte, es gehe darum, Jugendliche zu einem kritischen und selbstbestimmten Umgang mit der Technik zu befähigen.
Die Aktion ist Teil einer bundesweiten Initiative des Berufsverbands der Datenschutzbeauftragten Deutschlands.
Parallel forderte die Konferenz der Datenschutzaufsichtsbehörden von Bund und Ländern (DSK) gesetzliche Verbesserungen für den Datenschutz von Kindern im Zuge der anstehenden Reform der EU-Datenschutzgrundverordnung.
Datenschutzaufsicht besucht Schulen in Niedersachsen zum Safer Internet Day
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen (LfD) hat im Februar Schulklassen im Land besucht, um über den Umgang mit Künstlicher Intelligenz und persönlichen Daten im Internet aufzuklären.
Kinder in einer Schule (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

