Falsche Bankmitarbeiter erbeuten fünfstelligen Betrag in Vechta

Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück ein Verfahren gegen vier Beschuldigte im Alter von 34 bis 49 Jahren aus Weyhe und Wildeshausen eingeleitet.

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Polizei (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Vechta. Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück ein Verfahren gegen vier Beschuldigte im Alter von 34 bis 49 Jahren aus Weyhe und Wildeshausen eingeleitet. Ihnen wird gewerbsmäßiger Bandenbetrug vorgeworfen.


Die Ermittler haben am Dienstag, den 7. Juli, insgesamt fünf Wohn- und Geschäftshäuser in Weyhe, Wildeshausen und Syke durchsucht. Die Betrugsmasche richtete sich gegen ältere Menschen in Vechta. Ein 77-jähriger Mann erhielt Ende April einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter seiner Hausbank.

Der Anrufer gab vor, unrechtmäßige Abbuchungen festgestellt zu haben, und überredete den Senior, Überweisungen zu prüfen und rückgängig zu machen. Stattdessen wurden Gelder auf Konten der Beschuldigten überwiesen, die anschließend Barauszahlungen vornahmen. In ähnlicher Weise wurde Ende April eine 77-jährige Frau aus Vechta Opfer der Täter.

Auch sie wurde von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter kontaktiert und gab durch geschickte Gesprächsführung ihre Online-Banking-Daten preis. Es folgten unberechtigte Abbuchungen.

Der Gesamtschaden liegt im mittleren fünfstelligen Bereich. Bei den Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte diverse Smartphones und Geschäftsunterlagen sicher.

Die Ermittlungen dauern an.

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