Feuerwehrsprecher im Landkreis Oldenburg beraten in Wildeshausen über Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Die Orts- und Gemeindepressesprecher sowie die Social-Media-Beauftragten der Feuerwehren im Landkreis Oldenburg haben sich am Abend des 22. September mit den Kreisfeuerwehrsprechern in Wildeshausen zu ihrem jährlichen Erfahrungsaustausch getroffen.

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Pressesprecher und Social-Media-Beauftragte der Feuerwehren im Landkreis Oldenburg treffen sich zum jährlichen Erfahrungsaustausch  (Archiv)
Pressesprecher und Social-Media-Beauftragte der Feuerwehren im Landkreis Oldenburg treffen sich zum jährlichen Erfahrungsaustausch (Archiv) | Foto: Kreisfeuerwehr Oldenburg via dts Nachrichtenagentur

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Wildeshausen. Die Orts- und Gemeindepressesprecher sowie die Social-Media-Beauftragten der Feuerwehren im Landkreis Oldenburg haben sich am Abend des 22. September mit den Kreisfeuerwehrsprechern in Wildeshausen zu ihrem jährlichen Erfahrungsaustausch getroffen. Eingeladen hatte die Pressestelle der Kreisfeuerwehr Oldenburg ins Spritzenhaus nach Wildeshausen, wie die Kreisfeuerwehr mitteilte.


Das Treffen findet regelmäßig statt und hat sich zu einem wichtigen Erfahrungsaustausch entwickelt. Neben aktuellen Entwicklungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit standen praktische Fragen, rechtliche Themen und die Zusammenarbeit bei größeren Einsatzlagen auf der Tagesordnung. Einen Einblick in die Arbeit der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Oldenburg gab Roar Abel vom Deutschen Roten Kreuz.

Als Sachgebietsleiter für das Sachgebiet 5, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, stellte er die Aufgaben vor, die bei einer Großschadenslage oder einem Katastrophenfall durch die Technische Einsatzleitung übernommen werden. Das Sachgebiet kümmert sich unter anderem um die Aufbereitung von Informationen für Medien, die Vorbereitung von Presseinformationen und die Koordination der Öffentlichkeitsarbeit.

Abel warb um weitere interessierte Einsatzkräfte, die sich künftig in diesem Bereich engagieren möchten. Interessierte können an den regelmäßigen Treffen der Technischen Einsatzleitung teilnehmen und die Arbeit kennenlernen.

Ein weiterer Schwerpunkt waren rechtliche Entwicklungen. Die Kreisfeuerwehrsprecher stellten eine Handlungsempfehlung zum EU AI Act und zum Umgang mit KI-generierten Inhalten vor, die den Teilnehmern zur Verfügung gestellt wurde.

Vorgestellt wurde auch eine Handlungsempfehlung zu Lizenz- und Nutzungsrechten bei der Verwendung von Musik in den sozialen Medien. Darüber hinaus wurde das Ausbildungsangebot des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz thematisiert. Nach mehrjähriger Pause wurden in diesem Jahr wieder drei Module zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit angeboten.

Die Module A, B und C behandeln unter anderem Grundlagen der Pressearbeit, Social Media und Interviewtraining. Das Angebot soll 2027 fortgeführt und weiter ausgebaut werden.

Interessierten Pressesprechern und Social-Media-Beauftragten wurde die Teilnahme empfohlen. Auch auf Kreisebene soll das Fortbildungsangebot erweitert werden.

Geplant ist ein Tagesseminar in Eigenregie der Kreisfeuerwehr Oldenburg, bei dem unter anderem Grundlagen und rechtliche Rahmenbedingungen der Pressearbeit, Social Media sowie die praktische Erstellung von Reels und weiteren digitalen Inhalten behandelt werden sollen. Die Teilnehmer wurden zu gewünschten Themenschwerpunkten und Schulungsbedarfen befragt. Ausführlich besprochen wurde zudem die Pressearbeit bei Großschadenslagen und im Katastrophenfall.

In solchen Lagen erfolgt die Kommunikation zentral und koordiniert über die zuständigen Strukturen des Landkreises, den Stab und die Technische Einsatzleitung. Die dort abgestimmten Informationen können anschließend auch über die bekannten Kommunikationskanäle der Feuerwehren verbreitet werden.

Eine einheitliche Kommunikation ist gerade bei komplexen Einsatzlagen von besonderer Bedeutung. Neben den Programmpunkten blieb ausreichend Zeit für Fragen, Anregungen und den persönlichen Erfahrungsaustausch. Die Pressestelle der Kreisfeuerwehr Oldenburg betont die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Kreis-, Gemeinde- und Ortsebene.

Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Landkreis lebe von kurzen Wegen, gegenseitiger Unterstützung und einem kameradschaftlichen Miteinander, hieß es. Gerade bei größeren Einsatzlagen seien eingespielte Strukturen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entscheidend, um Informationen schnell, sachgerecht und verlässlich an Medien und Bevölkerung weiterzugeben.

Ein besonderer Dank gelte allen Teilnehmern für ihr Engagement, die zahlreichen Anregungen und den offenen Austausch. Die regelmäßigen Treffen sollen auch künftig fortgeführt und durch weitere Fortbildungsangebote ergänzt werden.


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