Hannover. Das Kabinett der Niedersächsischen Landesregierung hat einen "Masterplan Krisenmanagement" beschlossen. Das teilte die Niedersächsische Staatskanzlei mit.
Damit wird das gemeinsame Krisenmanagement des Landes neu geordnet und weiterentwickelt. Die Landesregierung zieht nach eigenen Angaben Lehren aus den Krisen der vergangenen Jahre und will ihre Handlungsfähigkeit für künftige Krisen- und Großschadenslagen stärken.
In den Plan sind die Erfahrungen der vergangenen Lagen eingeflossen, insbesondere aus dem Hochwasser 2023/2024. Auch die aktuelle Sicherheitslage in Deutschland und Europa hat zu einer Weiterentwicklung des Plans geführt.
Neben dem ressortübergreifenden Landeskrisenstab und dem operativen Kompetenzzentrum Krisenmanagement legt der Masterplan nun einheitliche Strukturen für das Krisenmanagement in allen Ressorts und in der Staatskanzlei fest. Diese Strukturen und die damit verbundenen Vorbereitungen sollen die Steuerung in Krisensituationen nachhaltig verbessern.
Künftig werden aus allen Ressorts Mitarbeiter im Krisenmanagement eingesetzt.
Die Ausbildung aller im Krisenmanagement eingesetzten Mitarbeiter wird auf die zwischen Bund und Ländern abgestimmte "standardisierte ebenenübergreifende Krisenmanagementausbildung" ausgerichtet. Die zentrale Aus-, Fort- und Weiterbildung übernimmt das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz.
Landesregierung beschließt "Masterplan" für Krisenmanagement
Das Kabinett der Niedersächsischen Landesregierung hat einen "Masterplan Krisenmanagement" beschlossen.
Hochwasser-Warnung (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur
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