Hannover. Die niedersächsische Landesregierung hat neue Entwicklungsmöglichkeiten für Beamte auf den Weg gebracht. Das Kabinett gab am Dienstag eine entsprechende Änderung der Laufbahnverordnung zur Verbandsbeteiligung frei, wie die Staatskanzlei mitteilte.
Ziel der Reform ist es, die Verwaltung angesichts des demografischen Wandels zukunftsfest zu machen.
Kern der Neuregelung sind landeseinheitliche Qualifizierungen als besondere Beförderungsvoraussetzung. Die Verordnung definiert künftig verbindliche Mindeststandards für Auswahl, Inhalt und Dauer dieser Qualifizierungen.
Zudem wird eine eingeschränkte Qualifizierung geschaffen, die eine Beförderung bis zur Besoldungsgruppe A 15 ermöglicht.
Die Änderungen setzen einen Kabinettsbeschluss vom Mai 2024 um und berücksichtigen Prüfergebnisse des Landesrechnungshofs. Künftig muss auch die persönliche Eignung für Führungsaufgaben festgestellt werden, etwa durch ein Assessment-Center mit Potenzialanalyse.
Niedersachsen schafft neue Aufstiegschancen für Beamte
Die niedersächsische Landesregierung hat neue Entwicklungsmöglichkeiten für Beamte auf den Weg gebracht.
Justizvollzugsbeamter (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur
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