Berlin. Die Grünen haben die geplante Kopplung von Bonuszahlungen für Bahnmanager an konkrete Ziele grundsätzlich begrüßt, zugleich aber deutlich mehr Investitionen in die Schieneninfrastruktur gefordert.
"Klar erwarten Menschen, dass Bonuszahlungen an Zielerreichungen wie ein verlässlicher Personenverkehr geknüpft sind", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Julia Verlinden, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Allerdings liege die Ursache für Verspätungen und Zugausfälle vor allem darin, dass seit Jahrzehnten vom Bund viel zu wenig Geld in die Schieneninfrastruktur investiert worden sei.
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hatte angekündigt, dass sich die Bonuszahlungen von Bahnmanagern künftig konkret daran orientieren sollen, ob die vom Bund vorgegebenen Ziele erreicht werden. Zudem soll die neue Finanzierungsvereinbarung für die Schieneninfrastruktur stärker an Vorgaben geknüpft werden.
Verlinden forderte Bilger auf, gemeinsam mit Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) für eine ausreichende Finanzierung zu sorgen. Minister Bilger müsse also mit Finanzminister Klingbeil dafür sorgen, dass unter anderem das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz - aber auch eine dauerhafte auskömmliche Finanzierung - endlich da ankomme, wo es hingehöre: Damit die Bahn wieder funktioniere.
Grüne fordern mehr Geld für Schieneninfrastruktur
Die Grünen haben die geplante Kopplung von Bonuszahlungen für Bahnmanager an konkrete Ziele grundsätzlich begrüßt, zugleich aber deutlich mehr Investitionen in die Schieneninfrastruktur gefordert. "Klar erwarten Menschen, dass Bonuszahlungen an Zielerreichungen wie ein verlässlicher Personenverkehr geknüpft sind", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Julia Verlinden, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Gleise (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur
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