Verdacht des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs in Sachsen und Niedersachsen

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Dresden haben am Dienstag umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen des Landeskriminalamtes in Sachsen und Niedersachsen stattgefunden.

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Polizeiautos (Archiv)
Polizeiautos (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Dresden. Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Dresden haben am Dienstag umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen des Landeskriminalamtes in Sachsen und Niedersachsen stattgefunden. Die Maßnahmen richteten sich gegen fünf Beschuldigte, deren Privatwohnungen in Dresden, Königsbrück sowie in Niedersachsen durchsucht wurden, teilten die Behörden mit.


Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch die sächsische Bereitschaftspolizei und die Polizei Niedersachsen. Den Beschuldigten wird banden- und gewerbsmäßiger Betrug zum Nachteil einer norwegischen Gesellschaft vorgeworfen. Sie sollen ab dem 1. Januar 2015 für ein in Dresden ansässiges Reisebüro Angelreisen im Rahmen eines Handelsvertretervertrages an Kunden aus Deutschland, der Schweiz und Österreich verkauft haben.

Dabei waren die Beschuldigten lediglich zum Vertragsabschluss berechtigt und nicht befugt, die von den Kunden gezahlten Gelder zu vereinnahmen. Durch Manipulationen an den Rechnungen sollen die Beschuldigten die Zahlungen der Kunden an sich umgeleitet haben. Zudem haben sie unterschiedliche Wechselkurse zwischen Euro und Norwegischen Kronen ausgenutzt, um lediglich verminderte Beträge an die norwegische Gesellschaft weiterzuleiten.

Nach bisherigem Ermittlungsstand ist ein Gesamtschaden von etwa 1,3 Millionen Euro entstanden. Die Ermittlungen dauern an.


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