Zoll entdeckt erneut vier Dackelwelpen auf BAB 2 bei Peine

Der Zoll hat am vergangenen Mittwoch auf der BAB 2 bei Peine erneut vier Dackelwelpen aus einem Transport unter widrigen Bedingungen befreit.

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Zoll entdeckt erneut vier Dackelwelpen auf der BAB 2 (Archiv)
Zoll entdeckt erneut vier Dackelwelpen auf der BAB 2 (Archiv) | Foto: HZA Braunschweig - KEV Göttingen via dts Nachrichtenagentur

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Peine. Der Zoll hat am vergangenen Mittwoch auf der BAB 2 bei Peine erneut vier Dackelwelpen aus einem Transport unter widrigen Bedingungen befreit. Das Hauptzollamt Braunschweig teilte mit, dass eine Kontrolleinheit Verkehrswege ein Gespann aus Mercedes-Benz Vito und Anhänger mit rumänischen Kennzeichen auf dem Rastplatz Zweidorfer Holz in Fahrtrichtung Hannover kontrolliert habe. Im Fahrzeug saßen mehrere Personen.


Der Fahrer gab an, von Rumänien nach Schweden unterwegs zu sein. Auf dem Beifahrersitz erkannten die Beamten einen ungarischen Beteiligten jenes VW Sharan, der im April mit 14 Dackelwelpen und zwei tragenden Muttertieren angehalten worden war.

Da sich die Heckklappe nicht öffnen ließ, forderten die Zöllner den Fahrer auf, die Gepäckstücke durch die Seitentür auszuladen. Nachdem die Hälfte des Gepäcks geräumt war, verweigerte der Fahrer die weitere Mitarbeit.

Bei der anschließenden Prüfung des Fahrzeugs fanden die Beamten unter dem Gepäck eine Tiertransportbox mit vier Welpen ohne Nahrung und Wasser. Der ungarische Beteiligte gab an, die Hunde gehörten ihm, und verwies auf Papiere. Bei deren Prüfung stellten die Beamten Unregelmäßigkeiten in den Impfausweisen fest und zogen das Veterinäramt des Landkreises Peine hinzu.

Nach Angaben der Amtsveterinärin ließen sich nur bei zwei der vier Welpen Transponder auslesen. Zudem bestehe Zweifel an den vorgelegten Dokumenten.

Die Welpen seien auf ein Alter von acht Wochen geschätzt worden und hätten sich sehr schlapp und müde gezeigt. Das Veterinäramt brachte die Tiere in eine Quarantänestation, wo sich herausstellte, dass drei der vier Welpen mit einem Mikrochip gekennzeichnet waren.

Den Besitzer erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren des Landkreises Peine wegen Verstoßes gegen tierschutz- und tierseuchenrechtliche Bestimmungen. Die Bußgelder können bis 100.000 Euro betragen; zudem muss er die Kosten für die Unterbringung in Quarantäne tragen.


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