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Novelle der Bauordnung - Nachträgliche Dachdämmung wird einfacher und günstiger



Wolfenbüttel

Novelle der Bauordnung - Nachträgliche Dachdämmung wird einfacher und günstiger

Für die sogenannte Aufsparrendämmung muss künftig kein Bauantrag mehr über einen Architekten gestellt werden, wie der Wolfenbütteler Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg berichtet.

Der CDU-Kreisvorsitzende Frank Oesterhelweg.
Der CDU-Kreisvorsitzende Frank Oesterhelweg. Foto: Werner Heise

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Wolfenbüttel. Im April hatte sich Dachdeckermeister Uwe Heuer mit einem besonderen Problem an den Landtagsabgeordneten Frank Oesterhelweg (CDU) gewandt. Für die nachträgliche Dämmung von Dächern wird - trotz der energetischen Vorteile - ein aufwendiges und kostspieliges Verfahren von den Behörden verlangt. Die Novelle der Niedersächsischen Bauordnung soll hier nun laut einer Pressemitteilung des Wolfenbütteler Landtagsabgeordneten Frank Oesterhelweg Abhilfe schaffen.



Gerade vor dem Hintergrund der Diskussion um Klimaschutz und Energieeinsparung sei die Dämmung von Gebäuden besonders wichtig, in besonderem Maße auch die Dämmung von Dächern. Aufgrund baulicher Gegebenheiten sei oftmals eine sogenannte Aufsparrendämmung notwendig, was die Anhebung eines Daches um etwa 15 bis 20 cm erfordere. Dafür war offiziell bisher tatsächlich ein Bauantrag über einen Architekten notwendig, was erhebliche zeitliche und finanzielle Belastungen für Bauherren und ausführende Unternehmen mit sich brachte. Dies solle sich nun ändern, wie Oesterhelweg berichtet.

Frank Oesterhelweg: "Die vorgesehene Änderung der Niedersächsischen Bauordnung trägt in vielen Fällen zur Entbürokratisierung bei. So auch hier, weil diese Baumaßnahmen genehmigungsfrei gestellt werden sollen. In diesem konkreten Fall werden die Bauherren also im Hinblick auf bürokratische Verfahren und vor allem Kosten deutlich entlastet, die Abläufe werden auch für die ausführenden Firmen einfacher. Ich freue mich, dass die Kolleginnen und Kollegen aus den beiden die Regierung tragenden Fraktionen das so mittragen." Die Änderung soll am 1. Januar 2022 in Kraft treten.


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