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Oesterhelweg alarmiert: Ohne Gräben saufen Häuslebauer ab

von André Ehlers


Spricht nach der Flut Klartext: Frank Oesterhelweg vor seinem Feld bei Hornburg. Video: Nadine Munski-Scholz Foto: Nadine Munski-Scholz

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03.08.2017

Wolfenbüttel. Der CDU-Landagsabgeordnete Frank Oesterhelweg war als Landwirt auch vom Hochwasser betroffen. Sein Feld bei Hornburg stand teilweise unter Wasser. Im regionalHeute.de-Videointerview stellt er nun eine Reihe von Forderungen an die Politik auf.



So fordert Oesterhelweg, dass Hochwasserschutz nicht an kommunalen Grenzen enden dürfe. Vielmehr müsse er sich an Flussgebieten orientieren. Auch kritisiert der CDU-Politiker das Nachbarland Sachsen-Anhalt. Der Fluss Ilse würde völlig unreguliert nach Niedersachsen fließen. Hier müssen mehr für den vorbeugenden Hochwasserschutz getan werden.

Weiter fordert er den Ausbau der Innerstetalsperre. Diese sei einfach zu klein und müsse aufgestockt werden. Hier sei das Land gefragt. Auch die Vorwarnzeiten müssten optimiert werden. Das Wasser hätte die Menschen in Dorstadt und Wolfenbüttel überrascht.

Wasser muss abfließen können


Alarm schlägt Oesterhelweg beim Thema „Gewässer-Pflege“. Falsch verstandener Naturschutz stelle nicht nur die Landwirte oder Gartenbaubetriebe vor Probleme. Wichtig sei, dass das Wasser abfließen könne. Sonst würde auch der Häuslebauer an Ortsrand irgendwann absaufen. Es müsse ein Graben einfach mal auch ausgehoben werden.

Frank Oesterhelweg spricht im regionalHeute.de-Videointerview Klartext.


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