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Oesterhelweg fordert praxisnahe Agrarpolitik



Wolfenbüttel

Oesterhelweg fordert praxisnahe Agrarpolitik


Frank Oesterhelweg und der CDU-Landesverband Braunschweig wollen sich für eine neue Agrarpolitik einsetzen.

Foto: Nadine Munski-Scholz
Frank Oesterhelweg und der CDU-Landesverband Braunschweig wollen sich für eine neue Agrarpolitik einsetzen. Foto: Nadine Munski-Scholz Foto: Nadine Munski-Scholz

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Braunschweig. Frank Oesterhelweg will sich als Landesvorsitzender des CDU-Verbandes Braunschweig für eine andere Agrarpolitik der Bundes-Union einsetzen. Dies berichtet der CDU-Landesverband in einer Pressemitteilung. Demnach sei Oesterhelweg wichtig nicht nur die Wertschätzung für landwirtschaftliche Arbeiter wieder zu erhöhen, sondern Agrarpolitik "wissenschaftlich fundiert, praxisorientiert und verlässlich" zu gestalten.



Der CDU-Landesverband Braunschweig werde sich demnach mit einem Antrag zur Agrarpolitik in die Beratungen beim bevorstehenden Bundesparteitag in Leipzig einbringen. Landesvorsitzender Frank Oesterhelweg betonte: "Agrarpolitik muss wissenschaftlich fundiert, praxisorientiert und verlässlich sein. Wenn wir die bestehenden Probleme lösen und Perspektiven für diesen wichtigen Wirtschaftszweig schaffen wollen, dann muss Schluss damit sei, einen ganzen Berufsstand zu verunglimpfen!" Laut dem Antrag will Oesterhelweg, dass die moderne Landwirtschaft als solche zu erkennen und zu behandeln. Ziel müsse es sein, praxisnahe Entscheidungen auf fundierter Basis von Zahlen und Fakten zu fällen und zwar auf allen Ebenen, vom Bundesland bis zur europäischen Union. "Die deutsche Land- und Ernährungswirtschaft versorgt uns mit hochwertigen Nahrungsmitteln und arbeitet auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse nach dem Prinzip der guten fachlichen Praxis unter Wahrung und Weiterentwicklung höchster Umwelt-, Tierschutz- und Sozialstandards", so der Antrag des Landesverbands im Wortlaut.

Nicht am Pflanzenbedarf und lokalen Gegebenheiten ausgerichtete Vorgaben, etwa bei der Düngung., seien nicht akzeptabel. Die Bundespartei, die CDU/CSU-Bundestagsfraktion und die Bundesregierung sowie die EVP-Fraktion des Europaparlaments würden aufgefordert, "dafür Sorge zu tragen, dass die entsprechenden Entscheidungen streng nach wissenschaftlichen Kriterien und eng an der landwirtschaftlichen Praxis ausgerichtet werden." Außerdem benötige die Landwirtschaft belastbare Aussagen und verlässliche Rahmenbedingungen, um auch jungen Landwirten langfristig eine Zukunft zu bieten.




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