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WolfenbüttelHeute-PODCAST: Ortsrat Atzum wünscht sich Kreisel - Kurzinterview mit Bürgermeister Lingelbach



WolfenbüttelHeute-PODCAST: Ortsrat Atzum wünscht sich Kreisel - Kurzinterview mit Bürgermeister Lingelbach

von Marc Angerstein





[image=5e1764cd785549ede64cd011]Bürgermeister Heinz-Jürgen Lingelbach eröffnete die heutige Ortsratssitzung in einem gut besuchten Dorfgemeinschaftshaus, rund 15 Bürger interssierten sich für die Themen der Tagesordnung.



Der Investitionshaushalt der Stadt, der Investitionsvorhaben in Atzum beinhaltet, wurde ohne weitere Aussprache einstimmig zur Kenntnis genommen.Eine Fußwegsanierung und die geplante Umrüstung von Straßenlaternen auf LED-Technik wurden erörtert. Der Kämmerer und erste Stadtrat, Knut Foraita, erläuterte das damit in Verbindung stehende Bundesförderprogramm. "Ich hoffe, dass die Umrüstung zügig erfolgen kann und dass es nicht zu Engpässen bei der Lieferung der LED-Leuchten kommt, wie es bei solchen Bundesförderprogrammen schon mal vorkommen kann." Ein Großteil der Beleuchtung bleibt allerdings unverändert bestehen.

Nutzungsordnung des Dorfgemeinschaftshauses


Das städtische Baumanagemt übernimmt die administrativen Aufgaben im Managent des Dorfgemeinschaftshauses. Die neue Nutzungsordnung wurde besprochen und einstimmig beschlossen. Künftig steht darin auch festgeschrieben, dass die Außenterrasse nicht mitgemietet werden darf und das in Zukunft "Nutzungsentgeldverträge" geschlossen werden müssen. "Handschlag-Deals über die 80 Euro für Atzumer gehören künftig der Vergangenheit an", sagte der Bürgermeister. Für Mieter, die nicht aus Atzum kommen, beträgt die Gebühr 120 Euro. Der Ortsrat möchte selbst mehr Aufmerksamkeit auf die Reinigung des Hauses legen, manche Mieter hinterlassen das Dorfgemeinschaftshaus nicht immer besenrein. Einige Reparaturen am Dorfgemeinschaftshaus durch die "mobile Werkstatt" der Stadt wären wünschenswert und auch die Fußbodenheizung funktioniert offenbar nicht problemlos.



Der Ortsrat blickte auf die letzten Veranstaltungen in Atzum zurück: Zunächst wurde das Skatturnier des Ortsrates benannt, wobei die Hälfte der Spieler nicht aus Atzum kam. "Es wäre wünschenswert, dass mehr Atzumer sich daran beteiligen", sagte Horst Neubauer. Wegen der würdigen Umrahmung der Kranzniederlegung am Volkstrauertag dankte Bürgermeister Lingelbach dem Pastor und der freiwilligen Feuerwehr. Auch das gelungene Krippenspiel wurde erwähnt.

Mehr Bäume für Atzum



Ortsheimatpfleger Eckhard Wagner berichtete über seine Arbeit. So besuchte er einige Fortbildungen und sammele alle Veröffentlichungen über den Ort, wobei das "Wolfenbütteler Schaufenster" im Vergleich zur "Braunschweiger Zeitung" wegen der hohen Anzahl von Veröffentlichungen "die Nase vorn" hätte. "Auch im Internet ist einiges zu finden, allerdings frage ich mich schon, wo hier das Fünf-Sterne-Hotel ist, dass laut Internet in Atzum existiere." Der Ortsheimatpfleger solle einmal einen Bericht über den ehemaligen Baumbestand des Ortes erstellen, damit eventuell Bäume nachgepflanzt werden könnten. "Was ist machbar?" Diese Frage stellte Bürgermeister Lingelbach in den Raum. "Im Rahmen der Dorferneuerung ist ja auch schon vieles gemacht worden." Der Ortsrat werde einmal mit den örtlichen Landwirten sprechen, ob die eventuell ihre Feldwege eingrünen könnten.

Der örtliche Sportverein "SC Atzum" besteht seit 1976 aber die Mitgliederzahlen sind rückläufig, berichtet Horst Neubauer. Nur noch knapp 100 Mitglieder sind aktiv, jeder zweite davon nahm aber an der letzten Braunkohlwanderung teil. Die nächste Jahreshauptversammlung des SC Atzum ist am 2. März um 19 Uhr.

Verkehrsberuhigung durch einen Kreisel?


Im vergangenen Jahr wurden über eine Woche im Juni Geschwindigkeitskontrollen auf der Kreisstraße 4 durchgeführt. "Das Tempo 50-Schild bringt gar nichts und wir haben auch hier kleine Kinder wohnen." Mit 133 km/h wurde ein Sünder gemessen. Der Bürgermeister wünsche sich einen Kreisel zur Geschwindigkeitsreduzierung. Zumindest möchte er von der Stadt eine Stellungnahme, welche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung ergriffen werden können. Dabei sei allerdings der Landkreis federführend, dass sei bekannt. "Ich hatte gehofft, dass es einen zweiten Kreisel gibt, als bei uns schon einer gebaut wurde", so Lingelbach. Auch eine Beleuchtung der Straße könnte eine Geschwindigkeitsreduktion bringen, erörterten die Ortsratsmitglieder.

[image=5e1764cd785549ede64cd012]WH-PODCAST: Bürgermeister Heinz-Jürgen Lingelbach unterstreicht seine Forderung nach einem Kreisel im Kurz-Interview mit Marc Angerstein: Kreisel Atzum - Heinz-Jürgen Lingelbach

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