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Parkranger könnten künftig über Flora und Fauna informieren



Braunschweig

Parkranger könnten künftig über Flora und Fauna informieren

von Nick Wenkel


Die BIBS wünscht sich Parkranger für die Braunschweiger Grünflächen. Symbolfoto: Nick Wenkel/Pixabay
Die BIBS wünscht sich Parkranger für die Braunschweiger Grünflächen. Symbolfoto: Nick Wenkel/Pixabay

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Braunschweig. In der Ratssitzung am vergangenen Dienstag kündigte die BIBS-Fraktion an, zwei neue Stellen für Parkranger schaffen zu wollen. Diese sollen die Öffentlichkeit dann in den Braunschweiger Grünanlagen über ökologische Belange informieren, wie BIBS-Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs auf Anfrage von regionalHeute.de erklärt.



Im Rahmen eines Pilotprojektes sollen beim Fachbereich Stadtgrün und Sport demnach zwei Parkrangerstellen geschaffen werden, zunächst befristet auf zwei Jahre. „Die Aufgabe der Parkranger wird darin gesehen, dass sie die Öffentlichkeit allgemein sowie die Besucher der Braunschweiger Grünanlagen über alle ökologischen Belange des öffentlichen Grüns in Braunschweig informieren", erklärt Büchs. Die BIBS kündigte in der vergangenen Ratssitzung an, einen entsprechenden Haushaltsantrag stellen zu wollen.

Die Aufgaben der Rangers könnten so aussehen:


  • Durchführung und Organisationen von Führungen/Demonstrationen und/oder Vorträgen beispielsweise zu
    - Klimaschutzaspekten
    - zum Erkennen von Baumarten und anderer Vegetation sowie ihren ökologischen Funktionen;
    - zur Erläuterung städtischer Projekte wie z.B. Blühstreifen, extensive Mähwiesen, Projekt zur Förderung von Wildbienen


    - zur Geschichte der Grünflächen/Parks und ihrer Flora und Fauna
    - Tierbeobachtungen wie zum Beispiel Fledermauskursionen, vogel- und insektenkundliche Exkursionen

  • Erstellen von Informationsmaterial (Faltblätter, aber auch Informationstafeln.

  • Aufklärung zu allgemeinen Umweltaspekten wie Müllvermeidung, Vermimnderung von Lärmemmissionsn sowie zur Problematik freilaufender Hunde in öffentlichen Grünanlagen sowie organisatorische Mithilfe bei der Erarbeitung von Lösungsvorschlägen bei Problemlagen.


Die Aufgabe von ZOD und Polizei


Bei demVorschlag der BIBS stehen demnach Umweltpädagogik und Umweltinformation als Aufgaben stark im Vordergrund, „Aufsichts- und Ordnungsfunktionen rangieren - wenn überhaupt - ganz weit hinten", so Büchs. Hierfür gebees den Zentralen Ordnungsdient (ZOD), der nach Einschätzung der Fraktion personell auch für die Übernahme dieser Aufgaben ausreichend ausgestattet seisowie im Zweifelsfall die Polizei.


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