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PC als Lehrer - bald auch an Wolfsburgs Schulen?

von Eva Sorembik


Symbolfoto: pixabay
Symbolfoto: pixabay

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08.11.2017

Wolfsburg. Digitale Welt verändert das Lernen wie kaum eine andere gesellschaftliche Entwicklung zuvor. Für die Stadt Wolfsburg ein Grund Digitales Lernen innerhalb der Initiative #WOLFSBURGDIGITAL als eines der zehn zentralen Themenfelder auszuweisen. Eine Digitalisierung des Mathematik-Unterrichts soll den Anfang machen.



„Lebensbegleitendes digitales Lernen“ seieines der zehnzentralen Themenfelder der Initiative #WOLFSBURGDIGITAL. Wenn es nach der Stadtverwaltung geht, soll es künftig im Rahmen dieses Themenfelds ein Projekt „Digitalisierung des Mathematik-Unterrichts“ geben. Über eine Entsprechende Ratsvorlage wird am heutigen Mittwoch im Schulausschuss beraten.

Nach US-amerikanischen Vorbild


Wie die Stadt in der Vorlage ausführt, will man sich an demin den USA erfolgreich eingesetzten Konzept „School of One/Teach to One: Mathe“ orientieren. Die US-Organisation „New Classrooms“ habevor drei Jahren ein Konzept für die Digitalisierung des Mathematikunterrichts eingesetzt und herausragende Erfolge erzielt. Das Konzept beruhe darauf, dass der Mathematikunterricht individuell auf die Schüler zugeschnitten wird. Sowohl die beste Lernmethode als auch die jeweilige Lerninhalte und Lerntempo werden vom einen Großrechner für jede einzelne Schülerin und jeden einzelnen Schüler ermittelt und daraus täglich deren individueller Lernplan erstellt.

Man sei davon überzeugt, dass die Digitalisierung den Unterricht der Zukunft prägen werde, heißt es weiter in der Ratsvorlage. Mit der Durchführung eines Projekts „Digitalisierung des Mathe-Unterrichts“ sollen die Möglichkeiten und Chancen, aber auch die Risiken des digitalen Lernens, frühzeitig ausgelotet werden.


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