Für mehr Partizipation: Peine soll ein Jugendparlament bekommen

Interessierte Jugendliche sind eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: pixabay

Peine. Der Kreisschülerrat Peine startet eine Initiative zur Einrichtung eines Jugendparlamentes im Landkreis Peine, in dem sich junge Peiner gemeinsam für eine bessere politische Partizipation einsetzen können. Interessierte aus der Peiner Schülerschaft sind herzlich eingeladen, bei diesem Projekt mitzuarbeiten, wie es in einer Pressemitteilung des Kreisschülerrates heißt.



Die neu gegründete Arbeitsgemeinschaft ‘Demokratiebildung/Jugendparlament’ des Kreisschülerates soll diese Planung durchführen und somit zur Gründung führen. Um die Peiner Schülerschaft stärker einzubeziehen, habe der Kreisschülerrat Peine in seiner letzten Vollversammlung am 18. Februar durch eine Abstimmung die „Erlaubnis der Arbeit von freiwilligen Schülern der Sekundarstufe in Arbeitsgemeinschaften des Kreisschülerrats” in die Satzung aufgenommen. Somit könnten an der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft
‘Demokratiebildung/Jugendparlament‘ auch interessierte Schüler der Sekundarstufe (ab dem fünften Jahrgang) teilnehmen, welche nicht im Kreisschülerrat Mitglied beziehungsweise stellvertretendes Mitglied sind.


Bessere Partizipation


Durch ein Jugendparlament erhoffe man sich eine bessere Partizipation und Artikulation der jungen Peiner. Nicht nur Schüler sollen dort zu Wort kommen, sondern auch andere Gruppen, wie etwa Auszubildende, sollen demnach eine ständige Vertretung im Landkreis bekommen, damit ihre Interessen gebührend in dem kommunalen Dialog integriert werden können – denn die Meinungen von Nicht-Wahlberechtigten seien weder irrelevant noch unbedeutend.


Umfrage soll demnächst stattfinden


Die Altersgrenzen der Mandatsträger des Jugendparlamentes und in welchem Umfang das Jugendparlament in der kommunalen Politik eingebunden wird, erarbeite die AG. Jedoch blieben diese Konzeptionen vorerst nur Vorschläge, denn nur der Kreistag könne ein Jugendparlament beschließen. Deshalb sei hier auch die kommunale Politik gefragt. Eine Umfrage an den Bildungseinrichtungen, um das allgemeine Meinungsklima der Peiner Jugend zu dem Thema zu erhalten und um deren Wünsche in die Arbeit einzubringen, sei schon final erstellt und werde in näherer Zukunft in Absprache mit den entsprechenden Institutionen durchgeführt. Der Kreisschülerrat betont, dass andere (Nachbar-)Städte und Kreise wie etwa Braunschweig, Salzgitter und Hildesheim schon seit Längerem ein aktives und positiv laufendes Jugendparlament hätten.


So kann man mitmachen


Interessierte Schüler der Sekundarstufe könnten sich je nach ihren Kapazitäten einbringen. In der AG ‘Demokratiebildung/Jugendparlament’ lerne man nicht nur etwas über kommunale Politik, sondern arbeite auch in einer professionellen Arbeitsatmosphäre. Wer sich im gehobenen Maße bei der AG einbringt, erhalte den Leistungen entsprechend zudem ein vom Kreisschülerrat Peine ausgestelltes Zertifikat, das man für den eigenen Lebenslauf verwenden könne. Interessierte können sich per E-Mail an kreisschuelerrat.peine@gmail.com
oder direkt telefonisch bei Kreisschülersprecher Denny Gallatowitsch unter der Nummer 015679735133 melden.

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