Neues Kühlfahrzeug: Ein Segen für die Peiner Tafel

Die Peiner Tafel konnte nicht nur das neue Fahrzeug in Dienst stellen - es gab auch einen Segen mit auf den Weg.

Die Fahrer Karl-Heinz Glotz, Frank Swillus, Georg Wydra und Dieter Göbel v.l. wurden von Dr. Volker Menke (links) und Pfarrer Hendrik Rust gesegnet.
Die Fahrer Karl-Heinz Glotz, Frank Swillus, Georg Wydra und Dieter Göbel v.l. wurden von Dr. Volker Menke (links) und Pfarrer Hendrik Rust gesegnet. Foto: Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Peine

Peine. Lange habe es gedauert, nun sei es aber endlich da und könne genutzt werden - das neue Kühlfahrzeug der Peiner Tafel. Möglich wurde die Anschaffung des 56.000 Euro teuren VW-Crafters durch viele kleine und eine große Spende. So hätte der anonyme Spender, der schon häufiger mit hohen Spenden geholfen habe, die Tafel mit insgesamt 30.000 Euro bedacht. Dies teilte der Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Peine mit.



„Dazu kamen viele, viele Spenden regionaler Unternehmen, sodass wir vor knapp zwei Jahren das neue Fahrzeug bestellen konnten. Die Auslieferung hat dann leider bis November dieses Jahres gedauert“, berichtet Tafel-Chefin Birgit Kegel. Umso größer war die Freude beim 26-köpfigen Fahrerteam, die nun bequem die Lebensmittelspenden einsammeln und vor allem problemlos einladen können. Die Kühlanlage sorgt auch bei warmen Temperaturen dafür, dass gekühlte oder tiefgefrorene Produkte sicher transportiert werden können.

Segen zur Einweihung


Zur offiziellen Einweihung gab es einen ökumenischen Segen durch Superintendent Dr. Volker Menke und den katholischen Pfarrer Hendrik Rust. Die Tafel ist in Trägerschaft des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Peine und arbeitet in den Räumen der ehemaligen katholischen Herz-Jesu-Kapelle. „So seien nun auch das neue Fahrzeug der Peiner Tafel und alle, die sich mit ihm auf den Weg machen, unter den Schutz und Segen Gottes gestellt“, bekräftigte Pfarrer Rust.

Der Superintendent segnete alle Mitarbeitenden der Tafel und lobte das hohe und komplett ehrenamtliche Engagement der mehr als 50 Helfer. „An sechs Tagen in der Woche ist hier Betrieb und Sie sorgen dafür, dass immer alle etwas bekommen. Das ist eine tolle Leistung“, lobte er. Die Peiner Tafel versorgt derzeit regelmäßig mehr als 3000 Personen. Zur jeder Ausgabe kommen rund 150 registrierte Kunden, dazu kommen die Familien, die natürlich mit versorgt werden. Allein 830 Geflüchtete aus der Ukraine sind darunter.

„Wir sind auf Spenden angewiesen – Lebensmittel ebenso wie Geld. Die Spenden aus den Supermärkten sind nicht mehr so reichlich wie noch vor einiger Zeit, weil oft weniger bestellt wird oder auch Waren zum Ladenschluss zu reduzierten Preisen abgegeben werden. Von daher freuen wir uns sehr über jede Spende“, meint Kegel abschließend.


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