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Tourismus im Februar: Negativer Trend nicht in unserer Region

von Alexander Dontscheff


Vor allem im Braunschweiger Land wurden deutlich mehr Übernachtungen gezählt. Symbolfoto: pixabay
Vor allem im Braunschweiger Land wurden deutlich mehr Übernachtungen gezählt. Symbolfoto: pixabay Foto: pixabay

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03.05.2019

Region. Wie im Januar 2019 kamen auch im Februar weniger Gäste nach Niedersachsen. Das Landesamt für Statistik Niedersachsen teilt mit, dass die Zahl der angekommenen Gäste im Februar 2019 um 1,2 Prozent auf annähernd 832.000 im Vergleich zum Februar des Vorjahres zurückgegangen ist. Die Zahl der Übernachtungen sank um 0,4 Prozent auf rund 2,2 Millionen. Bei uns in der Region sieht das Bild allerdings etwas anders aus.


Im Reisegebiet Braunschweiger Land ging die Anzahl der Gäste mit 73.751 (-0,2 Prozent) zwar leicht zurück, daür ist bei den Übernachtungen eine Zunahme um 5,0 Prozent auf mehr als 133.000 zu verzeichnen. Januar und Februar zusammengerechnet ist mit 145.691 Gästen (+1,5 Prozent) und 262.720 Übernachtungen (+5,8 Prozent) ein Anstieg bemerkbar.

Leichter Rückgang im Harz


Im Reisegebiet Harz, zu dem der Landkreis Goslar gehört, wurden im Februar 2019 weniger Gäste (121.066, -0,6 Prozent) und Übernachtungen (359.468, -0,1 Prozent) gezählt als im Vorjahr. Die ersten beiden Monate des Jahres zusammen gerechnet, liegt man aber noch im Plus (Gäste: 229.179, +3,3 Prozent; Übernachtungen: 662.613, +1,4 Prozent).

Im Reisegebiet Lüneburger Heide, zu dem Teile des Landkreises Gifhorn gehören, blieben die Gästezahlen im Februar im Vergleich zum Vorjahr auf gleichem Niveau (112.611, 0,0 Prozent). Die Zahl der Übernachtungen stieg leicht an (315.450, +0,7 Prozent). Januar und Februar zusammengerechnet, ist in beiden Bereichen ein Anstieg zu sehen (Gäste: 212.445, +0,8 Prozent; Übernachtungen: 598.153, +2,2 Prozent).

Weniger internationale Gäste


In ganz Niedersachsen kamen in den ersten beiden Monaten dieses Jahres knapp 1,6 Millionen Gäste, ein Rückgang um 0,7 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Übernachtungen stieg leicht um 0,7 Prozent auf über 4,2 Millionen. Diese Zunahme ist allein auf vermehrte Buchungen deutscher Gäste zurückzuführen, denn die Zahl der von ausländischen Gästen gebuchten Übernachtungen sank um 3,1 Prozent auf rund 405.000.


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