Wärmebildkamera und Tablets: Feuerwehren in Vechelde rüsten auf

Bald verfügen alle 13 Ortswehren der Gemeinde über Wärmebildkameras.

Bürgermeister Grünert, Ortsbrandmeister Thöne und Gemeindebrandmeister Goldbeck
Bürgermeister Grünert, Ortsbrandmeister Thöne und Gemeindebrandmeister Goldbeck Foto: Feuerwehr Vechelde

Vechelde. Wie die Gemeinde Vechelde am heutigen Mittwoch mitteile, wird innerhalb der Wehren aufgerüstet. Es konnten beispielsweise sieben Wärmebildkameras für die Feuerwehren der Gemeinde Vechelde angeschafft werden.



Demnach hat die Gemeinde Vechelde sieben weitere Wärmebildkameras für die Freiwillige Feuerwehr beschafft. Diese wurden nun stellvertretend für die verschiedenen Ortsfeuerwehren symbolisch am Feuerwehrhaus Sonnenberg an den Gemeindebrandmeister Alfred Goldbeck und Ortsbrandmeister Andreas Thöne durch Bürgermeister Tobias Grünert übergeben. Nach der Beschaffung einer weiteren Wärmebildkamera im Rahmen einer Fahrzeugneubeschaffung in 2023 werden dann alle 13 Ortsfeuerwehren mit einer Wärmebildkamera ausgestattet sein. Mit den Wärmebildkameras können Brandherde besser erkannt, das Auffinden verunfallter Personen beschleunigt und die Orientierung der Einsatzkräfte in verrauchten und dunklen Räumen erleichtert werden. „Mit der Ausstattung aller Ortsfeuerwehren mit Wärmebildkameras wird insbesondere ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit der Einsatzkräfte geleistet“, so Bürgermeister Tobias Grünert bei der Übergabe.

Ausbau der digitalen Führungsunterstützung


Außerdem sollen nach einer Vorstellung der Einsatzmöglichkeiten durch den Konzeptersteller und Administrator Rouven Matthies im nächsten Jahr zwei weitere Tablets mit einsatzspezifischen Applikationen beschafft werden. Im Rahmen einer positiven Testphase wurden zunächst die Ortsfeuerwehren Denstorf/Klein Gleidingen und Vechelde/Wahle mit entsprechenden Geräten ausgestattet. Nun sollen die Ortsfeuerwehren Bettmar und Vallstedt/Alvesse folgen. Auf diese Geräte können im Bedarfsfall alle Ortsfeuerwehren zurückgreifen. Mithilfe der Tablets können insbesondere Hydrantenpläne, Feuerwehrpläne, Rettungskarten von Fahrzeugen und weitere einsatzrelevante Daten digital zur Untersützung der Führungskräfte abgerufen werden. „Mit dem Ausbau der digitalen Führungsunterstützung soll auch das Ehrenamt durch den Wegfall der ständigen dezentralen Aktualisierung der analogen Führungsunterlagen entlastet werden“, so Bürgermeister Grünert abschließend.


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