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Wasserverband Peine: Arbeiten des Trinkwasserortsnetzes in Sierße beginnen

Am 6. April beginnen die Erdarbeiten. Verkehrsbehinderungen sind möglich.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Werner Heise

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26.03.2020

Sierße/Peine. Anfang April beginnt die Fachfirma BTH im Auftrag des Wasserverbands Peine mit Leitungsarbeiten in Sierße. „Wir werden rund 350 Meter des Trinkwasserortsnetzes in den Straßen Hinter dem Dorfe und Heisterkamp erneuern und gleichzeitig einen neuen Regen­wasserkanal verlegen“, kündigt der Wasserverband Peine an. Rund 700.000 Euro investiert der Verband in diese nachhaltig wirkende Maßnahme in Sierße. Im September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.


In den ersten Apriltagen wird die Baustelle eingerichtet, ab dem 6. April sollen die Erdarbeiten beginnen, blicken die Fachplaner des Verbands voraus. Wo genau die Arbeiten beginnen und wie diese sich dann fortsetzen würden, teile die Fachfirma entsprechend ihrer Baukolonnenplanung selbstständig ein.

In den kommenden Wochen werden in den zwei Straßen in Sierße insgesamt 350 Meter Trinkwasserrohre aus Kunststoff mit einem Außendurchmesser von elf Zentimetern verlegt. Sie ersetzen die alten Graugussleitungen aus den 60er Jahren. Zugleich werden für den Regenwasserkanal Rohre aus Beton mit Durchmessern von 40 bis zu 70 Zentimetern verbaut. Die entsprechenden Hausanschlüsse in den Abschnitten werden an den neuen Leitungsverlauf angepasst. „Die Arbeiten in Sierße erfolgen in sogenannter offener Bauweise. Das ist für dieses Projekt die kostengünstigste Variante, diese Arbeiten am Trink- und Abwassernetz schnell und sicher von einer Firma ausführen zu lassen“, so der Verband.

Verkehr wird entsprechend geleitet – Grundschule im Blick


Der Verkehrsfluss wird an die Baufelder angepasst. „Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und der ausführenden Arbeiter hat dabei oberste Priorität“, betonen die Planer des Verbands. Man benötige einen gewissen Radius, um die Rohre zu verlegen, darauf seien auch die Baufelder ausgelegt. Somit seien Einschränkungen für den Durchgangsverkehr zu erwarten. Etwas mehr Zeit müsse eingeplant werden, denn der Verkehr müsse an den Baugruben vorbeigeführt werden. „Den Anliegerverkehr wird die erfahrene Baufirma möglich machen, wenn immer es die Rahmenbedingungen zulassen“, betont der Wasserverband Peine. Sollte es Einschränkungen geben, werde mit den Anwohnern eine Lösung direkt besprochen, das habe sich bewährt. Die im Baubereich liegende Grundschule haben die Planer besonders im Blick. Hier werde die Verkehrssicherung entsprechend auf die besonderen Bedürfnisse mit vielen Fußgängern und der Zuwegung zur Schule angepasst. Wie immer sei es das Ziel der Planer, die Einschränkungen für die Anlieger und den Verkehr so gering wie möglich zu halten.


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