Peine. Die Einnahmen durch die Hundesteuer sind in Peine im Jahr 2025 erneut leicht gesunken. Das geht aus Zahlen hervor, die die Stadtverwaltung auf Nachfrage von regionalHeute.de mitteilte.
Wer einen oder mehrere Hunde hält, muss dafür eine entsprechende Steuer an die Kommune entrichten. Im vergangenen Jahr nahm die Stadt Peine durch die Hundesteuer insgesamt 328.512 Euro ein. Zum Vergleich: 2024 lagen die Einnahmen noch bei 342.049 Euro, im Jahr 2023 sogar bei 348.331 Euro.
Weniger gemeldete Hunde
Auch die Zahl der gemeldeten Hunde ist in den vergangenen Jahren leicht zurückgegangen. Im Jahr 2025 waren insgesamt 3.543 Hunde in Peine registriert. Diese verteilten sich auf 2.912 Hundehalterinnen und Hundehalter.
Im Jahr 2024 waren noch 3.591 Hunde gemeldet, 2023 lag die Zahl bei 3.688. Damit setzt sich ein moderater Abwärtstrend sowohl bei den Hundeanmeldungen als auch bei den Steuereinnahmen fort.
Hundesteuer in Peine
Jede Kommune kann die Hundesteuer selbst festlegen. In der Region kommen da ganz unterschiedliche Beträge zusammen. Besonders im Hinblick auf die sogenannten "gefährlichen Rassen". Dafür werden in manchen Kommunen extra Steuern fällig. Die können bis zu 600 Euro betragen. In Peine ist das allerdings nicht der Fall. Hundehalter müssen dort für den ersten Hund 96 Euro je Kalenderjahr bezahlen, der zweite kostet 144 und jeder weitere 168 Euro. Eine Extra-Steuer gibt es hier nicht.
Hunde, die nachweislich aus dem Peiner Tierheim übernommen wurden, sind für das erste Jahr nach der Übernahme von der Steuer befreit.

