Weniger Parksünder: Knöllchen-Einnahmen dennoch gestiegen

Obwohl im vergangenen Jahr über 5.200 Verfahren weniger erfasst wurden, als noch 2021, wurden deutlich mehr Einnahmen in die Stadtkasse gespült.

von Anke Donner


Symbolfoto
Symbolfoto Foto: Jan Borner

Peine. Wer falsch parkt oder nicht genügend Geld in den Parkautomaten wirft, der muss damit rechnen, dass er ein Knöllchen kassiert. In der Stadt Peine ist das im vergangenen Jahr über 13.000 Mal passiert und damit deutlich weniger, als noch im Jahr zuvor.



Obwohl im vergangenen Jahr über 5.200 Verfahren weniger erfasst wurden, als noch 2021 (18.221), wurden deutlich mehr Einnahmen in die Stadtkasse gespült. Im vergangenen Jahr nahm die Stadt 260.129 Euro durch Parksünder ein, gut 31.000 Euro mehr, als im Jahr zuvor, berichtet die Stadt Peine auf Nachfrage von regionalHeute.de.

Hohe Strafen für Parksünder


Grund der höheren Einnahmen trotz zurückgegangener Verfahren ist die Erhöhung der Regelsätze für die einzelnen Parkverstöße. Im November 2021 war der neue Bußgeldkatalog in Kraft getreten. Und der hat es in sich. Falschparker müssen für einen ein­fachen Park­verstoß bis zu 55 Euro zahlen, vorher 15 Euro. Wer verbotenerweise auf Rad- und Geh­wegen parkt muss mit einem Bußgeld von bis zu 110 Euro rechnen, vorher waren hier bis zu 35 Euro fällig. Genauso hoch ist das Bußgeld, wenn man sich seinen Parkplatz in der zweiten Reihe sucht.


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