Peiner Schülerfirma bietet Onlinehandel an - und expandiert nach Braunschweig

Die Peiner Schülerfirma townaround hat Einzelhandelsgeschäfte digital einsehbar gemacht. Die Gymnasiasten scheinen erfolgreich mit dem Konzept zu sein. Mittlerweile sind sie nach Braunschweig expandiert.

Symbolfoto
Symbolfoto Foto: Pixabay

Peine. Nachdem schon über 40 Geschäfte der Peiner Innenstadt von townaround aufgenommen wurden, haben sich die Schülerinnen und Schüler entschlossen, ihr Konzept über die Stadt- und Kreisgrenzen Peines hinaus, zu erweitern. So sind jetzt ebenfalls 360°- Touren von Lengedes Kinderkarten auf der Website townaround.de verfügbar. Damit sollen nicht nur der lokale Einzelhandel, sondern auch kulturelle und soziale Einrichtungen in der Umgebung unterstützt werden. Darüber berichten die Initiatoren in einer Pressemitteilung.


Nun expandiere die Schülerfirma auch nach Braunschweig. So seien bislang zwei Touren des Spielwarenhändlers KNOLLIS veröffentlicht worden. Die Technikabteilung von townaround habe sowohl die Spielwarenwelt als auch die Bausteinwelt in 360°-Bildern aufgenommen. Interessierte könnten sich demnach online durch das Sortiment klicken, Produkte entdecken und auf KNOLLIS Onlineshop bestellen. „Es ist wichtig“, findet Leo Laufer, Leiter der Marketingabteilung von townaround, dass „möglichst alle Einzelhändler von unserer Idee profitieren können. Deshalb haben wir uns entschieden, uns nicht nur auf Peine zu fokussieren und unser Geschäftskonzept von townaround auch in Braunschweig anzubieten.“

Lob vom Arbeitsminister


Dass die Idee von townaround funktioniere, beweise die große positive Rückmeldung, die die Schülerfirma des Gymnasiums am Silberkamp erhalten habe. Kürzlich habe sich Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, der selbst dieses Gymnasium besucht habe, in die Menge der Unterstützer eingereiht. „Besonders in der jetzigen Situation zeigt sich, wie innovativ die Idee der Schülerinnen und Schüler von einem 360°-Grad-Kauferlebnis in den Peiner Geschäften ist“, so Heil.

Vor allem in den jetzigen Pandemiezeiten wolle das junge Unternehmen die durch die Coronakrise gebeutelten Einzelhändler unterstützen. Mit umfangreichen 360°-Aufnahmen könnten sich Kunden auf townaround.de durch viele verschiedene Läden klicken, Angebote und Produkte wahrnehmen und online bei den Händlern bestellen. Somit solle eine Alternative zum klassischen Onlinehandel geschaffen werden, sodass auch nach der Coronakrise die Geschäfte Menschen in die Innenstädte locken könnten.


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