whatshotTopStory

Personeller Wechsel bei der Schwerbehindertenvertretung


Peter Wagner (Vorsitzender Gesamtpersonalrat), Lucie Pötter-Brandt, Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Foto: Stadt Wolfsburg
Peter Wagner (Vorsitzender Gesamtpersonalrat), Lucie Pötter-Brandt, Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Foto: Stadt Wolfsburg Foto: Stadt Wolfsburg

Artikel teilen per:

04.06.2017

Wolfsburg. Der Schutz und die Förderung der Gesundheit der Beschäftigten sind für die Stadt soziale Verpflichtung und ökonomische Notwendigkeit zugleich. Das Gesundheitsmanagement der Stadt Wolfsburg beugt Beeinträchtigungen und Erkrankungen, Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und psychischen Belastungen vor.



„Das Wohlbefinden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Arbeitsplatz ist ein hohes Gut, dass nicht unterschätzt werden darf. Wir verfügen über ein herausragendes Betriebliches Gesundheitsmanagement, das zu den besten deutschlandweit zählt. Auch in Hinsicht auf potentielle Bewerber ein absoluter Pluspunkt, der die Verwaltung als Arbeitgeber attraktiver macht“, stellt Ingrid Reher, Leiterin Geschäftsbereich Personal, fest.

Insbesondere die Integration und Förderung schwerbehinderter Menschen in den Arbeitsprozess ist dabei ein wichtiges Anliegen. Bei der Stadt sind derzeit über 300 Kolleginnen und Kollegen beschäftigt, die eine Schwerbehinderung oder Gleichstellung haben, das sind fast 8 Prozent. Im Zuge einer Dienstvereinbarung sind diesbezüglich Grundsätze, Zielsetzungen und Regelungen zu Einstellungsverfahren und Förderungsmaßnahmen behinderter Menschen festgelegt. Mit dem Abschluss der Dienstvereinbarung Integration beschritt die Stadt einen innovativen Weg – als eine der ersten Kommunen bundesweit wurde eine solche Regelung festgelegt. Mit der Einrichtung des Integrationsfonds, dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement und der Regelung zur Integration Leistungsgewandelter sind darin weitere gute Instrumente enthalten. Wichtig ist hier auch die Etablierung der Ausbildung behinderter Jugendlicher bei der Stadt Wolfsburg.

Neue Leitung nach 27 Jahren


Lucie Pötter-Brandt, seit 27 Jahren das Gesicht der Schwerbehindertenvertretung der Stadt Wolfsburg, verabschiedet sich nun nach 40 Jahren Dienstzeit in den Ruhestand und übergibt die Leitung an Sylva Böse und Manuela Fricke. „Mein Prinzip war immer: Der Einzelfall hat Vorrang. Sich Zeit für die Beratung und Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen zu nehmen war mir sehr wichtig“, so Lucie Pötter-Brandt. „Denn schließlich kann eine Behinderung jeden treffen. Die Wenigsten sind es von Geburt an, meist trifft es einen plötzlich, zum Beispiel durch Krankheit oder Unfall. Daher ist es gut, so eine Vertretung zu haben.“

Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Peter Wagner, Vorsitzender des Gesamtpersonalrates, würdigten die Arbeit von Frau Pötter-Brandt bei ihrer Verabschiedung entsprechend: „Wir bedanken uns gemeinsam für die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Oberbürgermeister, Gesamtpersonalrat und Gesamtschwerbehindertenvertretung. Lucie hat die Arbeit der Schwerbehindertenvertretung wesentlich geprägt und voran gebracht, insbesondere das Thema Integration und Inklusion ist eindeutig ihr Verdienst. Für ihren neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihr alles Gute. Ihrer Nachfolgerin Sylva Böse wünschen wir einen guten Start und ein weiterhin kollegiales Miteinander.“


zur Startseite