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"Pflegearme Gräber" in der Samtgemeinde Elm-Asse nun möglich



Wolfenbüttel

"Pflegearme Gräber" in der Samtgemeinde Elm-Asse nun möglich

Die Friedhofssatzung musste dafür geändert werden.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Anke Donner

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Denkte. Bereits Mitte 2020 brachte die SPD-Fraktion eine Änderung der Friedhofssatzung in der Samtgemeinde Elm-Asse in die Diskussion der politischen Gremien ein. Danach war aus der Bevölkerung mehrfach der Wunsch an die Fraktion herangetragen worden, dass es auch bei dieser Bestattungsform möglich sein sollte sogenannte Grabplatten aufzulegen. In der Sitzung des Samtgemeinderates im Oktober letzten Jahres wurde der Antrag mit großer Mehrheit befürwortet. Und nunmehr ist er durch eine Änderung der entsprechenden Satzung zum April 2021 endgültig umgesetzt worden, wie die SPD-Fraktion im Samtgemeinderat Elm-Asse berichtet.



"Eine solche Platte kann mit Daten, aber auch als anonyme Grabplatte aufgelegt werden. Hierbei sollte dann eine Aufstellung - keine Anpflanzung - von Blumen zu bestimmten Gedenktagen (zum Beispiel zum Geburtstag oder Todestag der verstorbenen Person) erlaubt werden", erläuterte Thomas Fricke, Vorsitzender der Fraktion diese Initiative. "Die Landeshauptstadt Hannover nennt diese Art der Rasengräber in ihrer Satzung pflegearme Gräber, die für Sarg- oder Urnenbestattungen gewählt werden können", ergänzte der Fraktionsvorsitzende.


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