Braunschweig

Planung der neuen Autobahn A39 geht voran



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01.10.2014


Braunschweig. Die Planung für den 14,2 Kilometer langen Abschnitt zwischen Ehra und Wolfsburg (Abschnitt 7) wird am 9. Oktober eingeleitet. Dies teilte der Geschäftsbereich Wolfenbüttel der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit. Der Geschäftsbereich hatte am 25. September die Einleitung des Verfahrens bei der Planfeststellungsbehörde in Hannover beantragt.

Im Planfeststellungsverfahren werden die Unterlagen öffentlich ausgelegt, und alle Betroffenen erhalten Gelegenheit, Einwendungen vorzubringen. Ort und Zeitraum der Auslegung werden ortsüblich bekannt gemacht und sind dann auch den Internetseiten der Landesbehörde unter www.strassenbau.niedersachsen.de zu entnehmen. Hier werden zu gegebener Zeit auch alle Planunterlagen veröffentlicht.

Der Geschäftsbereich Wolfenbüttel bietet zuvor noch zwei öffentliche Informationsabende an, bei denen die Planungen vorgestellt werden sollen: am Dienstag, 7. Oktober, um 18.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Weyhausen sowie am Mittwoch, 8. Oktober, um 18.30 Uhr im Schützenheim Lessien.

Die Trasse der A 39 im Abschnitt 7 beginnt im Norden an der L 289 bei Ehra, wo eine Anschlussstelle nordwestlich der Ortschaft geplant ist. Das FFH-Gebiet Vogelmoor wird im Westen umgangen. Die Ortschaften Barwedel und Jembke werden im Westen passiert, die Ortschaften Bokensdorf, Grußendorf und Tappenbeck im Osten. Zwischen Tappenbeck und Jembke ist eine Tank- und Rastanlage vorgesehen. Im Süden schließt der Abschnitt an die bestehende Anschlussstelle Weyhausen der A 39 bei Wolfsburg an.

Der geplante Lückenschluss der Autobahn 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg ist insgesamt rund 105 Kilometer lang und in sieben Planungsabschnitte unterteilt. Für den 7,7 Kilometer langen Abschnitt 1 bei Lüneburg läuft das Planfeststellungsverfahren seit Mai 2012. Diese Verfahren stellen jeweils den letzten Planungsschritt vor dem eigentlichen Bau dar.


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