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Plötzlich steht ein Auto im Kleingarten - Fahrer verliert Kontrolle über seinen Toyota

Bei der Unfallaufnahme klagte der Fahrer über Schmerzen im Knie, welche ursächlich für den Kontrollverlust gewesen seien.

von Marvin König


(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Archiv

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03.02.2020

Wendessen. Gegen 16 Uhr kam es an der Ortsausfahrt in Richtung Atzum auf Höhe des dortigen Kleingartenvereins durch einen Fahrfehler zu einem kuriosen Unfall. Ein 54-Jähriger verlor die Kontrolle über seinen Toyota, überquerte die Gegenfahrbahn und durchbrach den Maschendrahtzaun und die Hecke eines hiesigen Kleingartens - auch drei Betonpfeiler fielen dem Fahrzeug laut einem Augenzeugen zum Opfer. Mitten im Garten kam er endlich zum Stehen.


Der Unfallfahrer macht nach Angaben der Polizei Schmerzen im Knie für den Unfall verantwortlich. Es handele sich sozusagen um einen krankheitsbedingten Bedienfehler, wie Kriminalhauptkommissar Weigelt gegenüber unserer Online-Zeitung zusammenfasst. Glücklicherweise endete die Irrfahrt nur mit Sachschäden in bis dato noch nicht ermittelter Höhe. Der Fahrer sei negativ auf Alkohol und Betäubungsmittel getestet worden.

Der Verantwortliche 54-Jährige erhielt ein Verwarngeld in Höhe von 35 Euro. Kriminalhauptkommissar Weigelt erläutert, dass man immer von unangepasster Geschwindigkeit ausgehen müsse, wenn ein Fahrzeug nicht mehr zu kontrollieren ist und die Fahrbahn verlässt. Dabei sei es unerheblich, ob die Geschwindigkeit vorher tatsächlich gemessen wurde. Dies lege die Straßenverkehrsordnung für solche Fälle fest.


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