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Pokémon Go beschäftigt auch die Politik



Braunschweig

Pokémon Go beschäftigt auch die Politik

von Robert Braumann


In aller Handys - Die Pokemon erobern die Region. Foto: Anke Donner
In aller Handys - Die Pokemon erobern die Region. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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Braunschweig. Vor kurzem kam es im Bereich der Alten Waage zu Anwohnerbeschwerden wegen Ruhestörungen durch sogenannte „Pokemon-Fänger“, da diese den Bereich mit Autos befahren, Motoren laufen lassen und auch sonst ruhestörendes Verhalten zeigen.

Bis zu 150 „Pokemon-Fänger“ seien ständig in dem Bereich, die zum Teil mit Autos in die dortige Fußgängerzone fahren, so die Polizei. Es gab bereits Verwarngelder. Auch Friedrich Walz, Grüne, aus dem Stadtbezirksrat Innenstadt geht das Treiben zu weit. Er fragt zur nächsten Bezirksratssitzung bei der Verwaltung nach, wie man in Zukunft mit der Situation umgehen wolle.

Ärger ist groß


"Regelmäßig bis spät in die Nacht, an Wochenenden bis in den frühen Morgen, halten sich teilweise bis zu 100 Personen in der Fußgängerzone auf und stören die Nachtruhe durch laute Gespräche und Musik aus Handys. Zahlreiche Autos fahren durch die Menschenmenge in der Fußgängerzone und parken anschließend längere Zeit dort. Müll und Urin sind dann am folgenden Morgen die für jedermann sichtbaren Resultate der Nacht und nicht mehr hinnehmbar", schreibt er. Joachim Grande, Pressesprecher der Stadt Braunschweig, sagte, dass man momentan aus diesem Bereich keine weiteren Beschwerden hätte. Man habe aber in den vergangenen Wochen dort auch immer mal wieder kontrolliert. Häufiger habe man Anwohnerbeschwerden vom Löwenwall erhalten, meist wegen Ruhestörungen. Doch auch hier sei seit einigen Tagen mehr oder weniger Ruhe eingekehrt.


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