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Polizei sucht Zeugen zu Verfolgungsjagd auf A2: SUV-Fahrer beschleunigte betrunken auf 200 km/h

Der Fahrer konnte schließlich gestoppt werden. Er muss sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Trunkenheit im Verkehr verantworten. Außerdem machte er sich der Beleidigung schuldig.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Alexander Panknin

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21.07.2020

Braunschweig/Helmstedt. Am Montagnachmittag um 15:42 Uhr kam es auf der A2 zu einer Verfolgungsjagd zwischen der Polizei und einem renitenten SUV-Fahrer. Zunächst fiel einer zivilen Streifenbesatzung der Autobahnpolizei der weiße Mercedes-Benz auf, der auf der A2 in Richtung Berlin fuhr. Die Polizeibeamten entschlossen sich, das Fahrzeug zu kontrollieren und zeigten dem Fahrer in Höhe des Parkplatzes Essehof das Zeichen "Bitte folgen". Doch anstatt der Aufforderung nachzukommen, beschleunigte der Fahrer ab dem Autobahnkreuz Wolfsburg-Königslutter stark, zeigte den Beamten noch den Mittelfinger und setzte seine Fahrt auf der A2 rücksichtslos fort. Der SUV-Fahrer fuhr nicht nur auf allen drei Fahrspuren und dem Seitenstreifen, sondern beschleunigte seinen Wagen auf Geschwindigkeiten zwischen 150 und 200 km/h. Mehrere Autos mussten dem SUV ausweichen. Nachdem die Polizeistreife von einem zweiten Streifenwagen verstärkt wurde, gelang es der Polizei den SUV hinter der Anschlussstelle Rennau anzuhalten. Es stellte sich bei der Kontrolle heraus, dass der Fahrer betrunken war. Dies berichtet die Polizei.


Zum genauen Tathergang:

Die Polizisten verfolgten den 54-Jährigen mit aufgesetztem Blaulicht und Martinshorn. Andere Fahrzeuge mussten stark abbremsen und dem weißen SUV ausweichen, der Geschwindigkeiten zwischen 150 und 200 Stundenkilometer fuhr. Hierbei befuhr er nicht nur alle drei Fahrstreifen, um schnell voranzukommen, sondern auch den Seitenstreifen.

Gemeinsam mit einem zweiten Funkstreifenwagen gelang es der Polizei, flüchtenden Wagen hinter der Anschlussstelle Rennau anzuhalten.

Nun stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol stand, ein Atemalkoholtest ergab über 1,5 Promille.

Die Entnahme einer Blutprobe und die Beschlagnahme seines Führerscheins die Folge.

Der Mann muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs und Beleidigung verantworten.

Die Polizei bittet Zeugen, die das riskante Fahrmanöver des Mannes beobachtet haben oder die sogar gefährdet wurden, sich bei der Autobahnpolizei Braunschweig unter 0531/476-3715 zu melden.


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