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Priesmeier zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen



Goslar

Priesmeier zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen


Wilhelm Priesmeier, SPD-Bundestagsabgeordneter, zum Tag der Menschen mit Behinderungen. Foto: SPD
Wilhelm Priesmeier, SPD-Bundestagsabgeordneter, zum Tag der Menschen mit Behinderungen. Foto: SPD Foto: SPD

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Region – „Viel zu häufig stoßen Menschen mit Behinderungen im Bildungsbereich, beim Wohnen, auf dem Arbeitsmarkt und in ihrer Freizeit noch auf Barrieren. Sie werden so daran gehindert, selbstbestimmt zu leben und überall mit dabei zu sein.

Am heutigen „Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen“ treten Menschen mit und ohne Behinderungen weltweit für Gleichberechtigung und eine inklusive Gesellschaft ein. Durch zahlreiche behindertenpolitische Initiativen unterstützt die SPD-Bundestagsfraktion dieses Ziel. Das Bundesteilhabegesetz ist das umfangreichste behindertenpolitische Vorhaben, das im kommenden Jahr verabschiedet werden und 2017 in Kraft treten soll“, teilt der hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Wilhelm Priesmeier mit. „Wir setzen uns dafür ein, die Lebenssituation der rund zehn Millionen Menschen mit Behinderungen in Deutschland zu verbessern. Dabei ist nicht nur eine umfassende Barrierefreiheit von Bedeutung. Für ein selbstbestimmtes Leben sind vor allem Nachteilsausgleiche und Assistenzleistungen zentral“, so Priesmeier weiter. Eines der wichtigsten behindertenpolitischen Vorhaben ist deshalb die Reform der Eingliederungshilfe.

„Mit dem Bundesteilhabegesetz wird die Eingliederungshilfe endlich aus dem ‚Fürsorgesystem‘ herausgeführt. Damit wollen wir Verbesserungen bei der Einkommens- und Vermögensprüfung umsetzen. Denn eine Behinderung darf keine Armutsfalle sein, weder für Menschen mit Behinderungen noch für ihre Familien. Menschen mit Assistenzbedarf müssen mehr als nur 2.600 Euro ansparen dürfen“, betont Wilhelm Priesmeier. Zur Bedarfsermittlung wird es zukünftig bundeseinheitliche Verfahren geben. Auch werden die Personenzentrierung und das Wunsch- und Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen gestärkt und ein trägerunabhängiges Beratungsangebot geschaffen. „Das Bundesteilhabegesetz soll Menschen mit Behinderungen außerdem mehr Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt eröffnen. Mit der flächendeckenden Einführung des Budgets für Arbeit werden wir den Übergang zwischen Werkstätten für behinderte Menschen und dem ersten Arbeitsmarkt flexibler gestalten“, sagt Priesmeier abschließend.


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