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Probleme an der Lindenhalle - Kommt die Parkpalette?



Wolfenbüttel

Probleme an der Lindenhalle - Kommt die Parkpalette?

von Alexander Dontscheff


Die Parksituation an der Lindenhalle sorgt häufiger für Probleme. Archivfoto: Alexander Dontscheff
Die Parksituation an der Lindenhalle sorgt häufiger für Probleme. Archivfoto: Alexander Dontscheff Foto: Alexander Dontscheff

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Wolfenbüttel. Für den Bereich der Lindenhalle wurde ein gesondertes Parkraum- und Verkehrskonzept erstellt. Die Ergebnisse des Verkehrsplanungsbüros WVI liegen nun vor und werden Anfang März im Bauausschuss vorgestellt. Ein Lösungsansatz für die doch häufig angespannte Parksituation könnte der Bau einer Parkpalette sein.



Die Analyse des Verkehrsplanungsbüros WVI zeigt die Probleme deutlich. Schon bei Veranstaltungen mit hundert Besuchern sei der Parkplatz und die umliegenden Wohngebiete ausgelastet. Gründe gibt es hierfür laut Studie mehrere. So werde der Parkplatz auch von Fremdparkern genutzt. Außerdem würden fast alle Besucher der Lindenhalle mit dem Auto anreisen. Die Anbindung an den ÖPNV sei nicht zufriedenstellend. Außerdem habe der Platz mit 120 Stellflächen nur etwa die Hälfte der nach Niedersächsischer Bauordnung notwendigen Anzahl vorzuweisen (wenn man von 1.200 Sitzplätzen ausgeht). Der Stellplatznachweis im Bauantrag von 2001 sei mit dem städtischen Grundstück der Stadtreinigung an der Neindorfer Straße nachgewiesen worden. Diese seien aber nur über einen längeren Fußweg zu erreichen und stünden nur eingeschränkt zur Verfügung. Zudem seien sie derzeit nicht als Stellplätze für die Lindenhalle gekennzeichnet.

Als Lösungsansätze nennt die Studie zum einen Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur für Fahrradfahrer und Fußgänger, die Einführung einer Bewirtschaftung zur Vermeidung der Fremdparker sowie die Einführung eines Bus-Shuttles bei Großveranstaltungen.


Kostenkalkulationen wurden schon durchgeführt


Auch der der Bau einer Parkpalette wird vorgeschlagen. Hierzu hat die Stadt bereits Kostenkalkulationen zu zwei Varianten (zwei- und dreistöckig) durchgeführt. Bei der ersten Variante würden rund 60 zusätzliche Stellplätze entstehen, die grobe Kostenschätzung für diesen Vorschlag schließt mit rund 2,8 Millionen Euro. Bei Variante 2 entstünden rund 140 zusätzliche Stellplätze. Für diese Variante schließt die grobe Kostenschätzung mit rund 4,2 Millionen Euro. Zurzeit prüft die Verwaltung auch die Aktivierung der Fläche „An der Bahn“ um diese zukünftig als Parkplatz bei Veranstaltungen anbieten zu können.

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