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Wolfenbüttel: Projekt „PRoProf“ soll den Karriereweg zur Fachhochschul-Professur unterstützen



Projekt „PRoProf“ soll den Karriereweg zur Fachhochschul-Professur unterstützen

Zur Gewinnung und Qualifizierung professoralen Nachwuchses erhält die Ostfalia eine Förderung von rund 1,9 Millionen Euro.

Die Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel. Archivbild.
Die Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel. Archivbild. Foto: Werner Heise

Wolfenbüttel. Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften konnte mit dem Projekt „PRoProf“ beim Bund-Länder-Programm „FH-Personal“ überzeugen. Zur Gewinnung und Qualifizierung professoralen Nachwuchses erhält sie eine Förderung von rund 1,9 Millionen Euro. Mit dem Projekt möchte die Ostfalia geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für eine Karriere an einer Fachhochschule (FH) begeistern und sie zugleich bei der Qualifizierung für eine FH-Professur unterstützen. Dies teilt die Ostfalia in einer Pressemitteilung mit.



„Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Konzept von PRoProf überzeugt haben. Das Projekt ist ein wichtiger Meilenstein in der überregionalen Positionierung der Ostfalia Hochschule als attraktive Arbeitgeberin sowie in der generellen Stärkung des Berufsbildes der Professur an einer Fachhochschule“, ist Ostfalia-Präsidentin Prof. Dr. Rosemarie Karger überzeugt. „Wir verfolgen in dem Projekt verschiedene Ansätze, um den Pool an Bewerberinnen und Bewerbern für freie und zukünftig freiwerdende Professuren zu vergrößern und für die Stellen sowohl wissenschaftlich als auch berufspraktisch hervorragend qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen“, erklärt Dr. Thorben Sembritzki aus dem Projektteam „PRoProf“.

Unter anderem werde dazu ein Tandem-Programm aufgelegt. Es richte sich an Personen, die bereits ihre Promotion abgeschlossen haben, denen aber noch die für eine FH-Professur notwendige außerhochschulische Berufspraxis fehle. Über einen Zeitraum von drei Jahren würden sie bei einem Kooperationspartner (zum Beispiel einem Unternehmen oder einer öffentlichen Einrichtung) ein innovatives Projekt erarbeiten. Parallel seien sie an der Ostfalia angestellt, um Lehrerfahrungen zu sammeln und sich in der Hochschule zu vernetzen.



Zudem sei geplant, gemeinsam mit den niedersächsischen Fachhochschulen und Universitäten eine Kooperationsplattform aufzubauen, um Hochschulabsolventinnen und -absolventen, aber auch Berufspraktikerinnen und -praktikern den Weg hin zu einer Promotion zu erleichtern. „Der Karriereweg an einer Fachhochschule wie der Ostfalia bietet viele spannende Möglichkeiten“, sagt Projektmitarbeiterin Adriane Born. „Mit dem Aufbau eines systematischen Employer Branding, unter anderem über eine crossmediale Informations- und Imagekampagne, wollen wir diese greifbarer machen und dem Berufsbild der FH-Professur in der Öffentlichkeit zu mehr Sichtbarkeit verhelfen.“

Interessierte an einer Professur oder an Qualifizierungswegen zu einer Professur an der Ostfalia sowie Unternehmen und Einrichtungen mit Interesse am Tandem-Programm sowie dem Employer-Branding-Konzept könnten sich direkt ans Projektteam von „PRoProf“ wenden: Dr. Thorben Sembritzki, Tel. 05331/939-10530, t.sembritzki@ostfalia.de oder an Adriane Born, Tel. 05331/939-10520, a.born@ostfalia.de.


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