Wolfenbüttel

Projekttage an der Großen Schule - 5. Klassen lernen Lernen

Anhand verschiedener Szenarien konnten die Schüler testen, welche Lernatmosphäre die beste ist.

Die Schüler lernten das Lernen.
Die Schüler lernten das Lernen. Foto: Große Schule

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07.02.2020

Wolfenbüttel. Ende Januar fanden zum vierten Mal die Projekttage „Lernen lernen“ im 5. Jahrgang der Großen Schule statt. Angeleitet vom Lernen-lernen-Team Johanna Thies, Jan Novak und Alexander Elbel erfuhren die Schülerinnen und Schüler in einer erlebnisorientierten Stationenarbeit, wie man Lernprozesse sinnvoll gestalten und ein lernfreundliches Umfeld, vor allem am Arbeitsplatz zu Hause, organisieren kann. Dies berichtet die Große Schule in einer Pressemitteilung.


Nach einem Kurzvortrag, in dem die Funktionsweise des Gehirns beim Lernen im Zentrum gestanden habe, wären die Kinder aktiv geworden. Es galt Lerninhalte derart zu strukturieren, dass sie möglichst einfach behalten und wiedergeben könnten. 
Anschließend sei in Stationen erarbeitet worden, wie wichtig ein organisierter und störungsfreier Arbeitsplatz sei. Hier hätten die Schülerinnen und Schüler ähnliche Arbeitsaufträge einmal in einem unordentlichen, dunklen Raum, in dem zudem parallel ein Film gezeigt wurde und Süßigkeiten bereitstanden, erfüllen müssen, und dann noch einmal in geordneter, ruhiger, heller und ablenkungsfreier Atmosphäre. Die enormen Unterschiede bei den Ergebnissen hätten nicht nur die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler überrascht.

Schlaf und Sport sind wichtig




In einer dritten Station sei ein von den Lehrern entwickeltes Spiel durchlaufen worden, welches zum Ziel hatte, anhand von Aktivitätskärtchen einen sinnvollen und effizienten Tagesablauf zu planen, natürlich nicht ohne dabei Freizeitaktivitäten und Erholungsphasen zu vergessen. Auch hier wären die jungen Menschen freudig, aber dennoch konzentriert bei der Sache gewesen und erkannten zum Beispiel, wie wichtig Schlaf oder sportliche Aktivitäten für unser Gehirn sind, wohingegen Fernsehen oder PC spielen eine zusätzliche Belastung darstellen würden.


In einer abschließenden Reflexionsphase wären die Erlebnisse und Erkenntnisse des Tages noch einmal zusammengeführt und Vorsätze für die künftigen Lernphasen gefasst worden. Das Projekt habe den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften gleichermaßen sehr viel Freude bereitet und darüber hinaus viele Informationen vermittelt, die von den jungen Lernern bereitwillig und ausdauernd aufgenommen wurden.


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