Sie sind hier: Region >

Qual der Wahl: Schülerwunsch konnte immer erfüllt werden



Braunschweig

Qual der Wahl: Schülerwunsch konnte immer erfüllt werden


Die Stadt informiert über die Schülerzahlen zu den Übergängen in die weiterführenden Schulen. Symbolfoto: Anke Donner
Die Stadt informiert über die Schülerzahlen zu den Übergängen in die weiterführenden Schulen. Symbolfoto: Anke Donner Foto: Schule Anke Donner

Artikel teilen per:

Braunschweig. 1.870 Schülerinnen und Schüler haben im Schuljahr 2017/2018 den 4. Schuljahrgang in städtischen Grundschulen besucht (Vorjahr 1.881). Bis auf wenige Repetenten (ihre genaue Zahl ist nicht bekannt) setzen alle ihren Schulbesuch in weiterführenden Schulen oder Förderschulen fort. Besonders erfreulich: Alle Schüler haben dabei einen Platz in ihrer Wunschschulform erhalten.



„Es ist festzustellen, dass jede Schülerin bzw. jeder Schüler einen Platz in der gewünschten Schulform des gegliederten Schulsystems (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) erhalten hat", heißt es in der Pressemitteilung der Stadt. Die Abfrage in den städtischen weiterführenden Schulen (ohne Förderschulen) zum Beginn der Sommerferien, führte laut Verwaltung zu folgendem Ergebnis: Insgesamt wurden 1.788 Viertklässler in Jahrgang 5 aufgenommen.

Sie verteilen sich wie folgt:




  • 70 Schülerinnen und Schüler (4 Prozent) Hauptschule, Vorjahr 71 Schüler (4 Prozent)

  • 258 Schülerinnen und Schüler (14,5 Prozent) Realschule, Vorjahr 240 Schüler (13 Prozent)

  • 808 Schülerinnen und Schüler (45 Prozent) Gymnasium, Vorjahr 841 Schüler (47 Prozent)

  • 652 Schülerinnen und Schüler (36,5 Prozent) IGS, Vorjahr 653 Schüler (36 Prozent)



Zahl der Auswärtigen hat sich erhöht


Zum Schuljahresbeginn können noch weitere Veränderungen eingetreten sein: Schülerinnen und Schüler, die in den Einzugsbereich der Braunschweiger Schulen von außerhalb zuziehen, Wegzüge oder Repetenten, die die Klasse 5 wiederholen. Die Schülerzahl für Klasse 5 bei den Gymnasien hat sich noch um die Zahl der Auswärtigen erhöht. Bis zum Tage der Erhebung waren insgesamt 177 Auswärtige an den Gymnasien angemeldet (Vorjahr 196). Auch kann mit vereinzelten Nachmeldungen noch unversorgter Jugendlicher (insbesondere mit IGS-Ablehnung) gerechnet werden. Die genauen Übergangszahlen für jede weiterführende Schule (auch zur Anzahl der inklusiv zu beschulenden Kinder) werden mit der Mitteilung zur amtlichen Schulstatistik (Stichtag: 23. August 2018) im Herbst 2018 bekannt.

72 Prozent an IGS


An den fünf IGS’en hatten sich 906 Schülerinnen und Schüler mit Erstwunsch angemeldet (Vorjahr: 865). Von den angemeldeten Schülerinnen und Schülern konnten 652 (72 Prozent) einen IGS-Platz erhalten (Vorjahr: 75 Prozent). Die abgewiesenen Kinder haben sich an Haupt- und Realschule oder Gymnasium angemeldet. An den fünf IGS wurden 44 Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf aufgenommen, die inklusiv beschult werden.

An den drei Haupt- bzw. Grund- und Hauptschulen wurden im 5. Jahrgang - wie im Vorjahr - insgesamt 6 Klassen eingerichtet (ohne Sprachlernklasse), an den Realschulen wurden - wie im Vorjahr - 12 Klassen im Jahrgang 5 gebildet (ohne Sprachlernklasse).

808 Kinder an Gymnasien angemeldet


Aus den städtischen Grundschulen haben sich in diesem Jahr 808 Kinder an den Gymnasien angemeldet, 33 Schülerinnen bzw. Schüler weniger als im Vorjahr. Unter Berücksichtigung der bisher aufgenommenen auswärtigen Schülerinnen und Schüler, Zuzüge und Repetenten (deren Gesamtanteil bei ca. 22 % liegt und damit geringer ausfällt als im Vorjahr) werden den neuen Jahrgang 5 insgesamt 1.038 Schülerinnen und Schüler besuchen. Damit würden die Schülerzahlen des Vorjahres um 76 unterschritten (Schulstatistik 2016/2017: 1.114 Sch.). Für den Jahrgang 5 haben die Gymnasien 36 Klassen eingerichtet.


zur Startseite