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"Querdenker"-Demo in Braunschweig - Bündnis sagt Gegenprotest ab



Braunschweig

"Querdenker"-Demo in Braunschweig - Bündnis sagt Gegenprotest ab

Das Bündnis gegen Rechts erklärt, dass man so einen Beitrag zur Eindämmung des Infektionsgeschehens leisten wolle.

Udo Sommerfeld auf einer Kundgebung des Bündnisses gegen Rechts (Archivbild)
Udo Sommerfeld auf einer Kundgebung des Bündnisses gegen Rechts (Archivbild) Foto: Archiv

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Braunschweig. In Anbetracht der schnell steigenden Infektionszahlen hat sich das Bündnis gegen Rechts dazu entschlossen, ihre Kundgebung gegen die Querdenken-Demonstration abzusagen. Das gibt das Bündnis in einer Pressemitteilung bekannt. „Wir wollen dadurch einen Beitrag zur Eindämmung des Infektionsgeschehens leisten“, sagt Udo Sommerfeld für das Bündnis gegen Rechts.



Die Kritik des Bündnisses an der sogenannten „Querdenkendemo“ bleibe jedoch weiterhin bestehen. Das Bündnis gegen Rechts werde nicht stillschweigend akzeptieren, dass "Querdenker und Verschwörungstheoretiker ihre kruden Verschwörungstheorien in die Öffentlichkeit tragen und zulassen, dass Nazis und Rechtspopulisten in ihren Reihen antisemitische und rassistische Hetze verbreiten."

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Wer öffentlich für Freiheitsrechte eintreten wolle, solle das tun, stellt das Bündnis klar und schlussfolgert: "Wer dabei gemeinsame Sache mit Rechten, Antisemiten und anderen Verschwörungsaposteln macht, wird auf unseren Widerstand stoßen. Auch wenn es am Samstag keine Kundgebung gibt, werden die Bündnisorganisationen andere Formen ohne Infektionsrisiko finden, um für ein solidarisches Miteinander in Braunschweig und überall einzutreten."


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