Fragen zum Coronavirus? Jetzt HIER an die Expertin stellen!

Sie sind hier: Region >

Rache-Angriff auf Jobcenter? Vermutlich Buttersäure verschüttet



Wolfenbüttel

Rache-Angriff auf Jobcenter? Vermutlich Buttersäure verschüttet

von Marian Hackert


Die Feuerwehr nahm die Säure mit Chemikalien-Bindemittel auf. Fotos: Feuerwehr Wolfenbüttel
Die Feuerwehr nahm die Säure mit Chemikalien-Bindemittel auf. Fotos: Feuerwehr Wolfenbüttel Foto: Feuerwehr

WhatsApp
facebook
Twitter
LinkedIn
E-Mail

Wolfenbüttel. Am heutigen Donnerstagmittag kam es im Jobcenter Wolfenbüttel vermutlich zu einem Buttersäure-Anschlag. "Zwischen dem Erdgeschoss und der ersten Etage kam es zu einem Austritt einer chemischen Substanz. Dem Geruch nach vermuten wir, dass es sich um Buttersäure handelt", berichtet Michael Hoppmann, Pressesprecher der Feuerwehr Wolfenbüttel.



Zunächst wurde der obere Teil des Gebäudes von den Kameraden der Feuerwehr evakuiert und der untere Bereich abgesperrt. "Kurz darauf betrat ein Trupp mit Atemschutzausrüstung das Gebäude, nahm die Säure mit Chemikalien-Bindemittel auf und führte diese der Entsorgung zu", erklärt Pressesprecher Michael Hoppmann. Die Menge habe mit 20 Millilitern etwa einem Schnapsglas entsprochen, so Hoppmann weiter. Zwei Mitarbeiterinnen des Jobcenters, 51 und 53 Jahre alt, hatten im Vorfeld über Übelkeit und Atemnot geklagt. Weitere Personen wurden laut Polizei nicht verletzt. Wie die Substanz ins Jobcenter gelangte, könne noch nicht genau gesagt werden. Hier seien polizeiliche Ermittlungen notwendig, welche derzeit laufen, wie Frank Oppermann, Pressesprecher der Polizei Wolfenbüttel, gegenüber regionalHeute.de mitteilte. Auch ob es sich um einen Rache-Angriff handele, könne nicht bestätigt werden. Bei der Alarmierung der Feuerwehr tauchte lediglich die Nachricht „Anschlag" auf dem Melder auf, erklärt Michael Hoppmann.


[image=5e1770cf785549ede64de0fe]


zur Startseite