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Randalierer beschäftigt Polizei



Goslar

Randalierer beschäftigt Polizei


Symbolfoto: Alexander Panknin
Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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Bad Harzburg. Nach Polizeiinformationen erhielt die Polizei Bad Harzburg am gestrigen Montagnachmittag während eines "Walpurgisumzuges" auf der Herzog-Wilhelm-Straße mehrere Hinweise, dass eine männliche Person herum randalieren und Passanten beleidigen soll.



Weiter sollte die Person in Begleitung eines kleinen Hundes sein und diesen anschreien und "grob" hinter sich herziehen. Dabei sei sogar von Misshandlungen des Tieres berichtet worden. Die eingesetzte Streife konnte dann den 54-jährigen Bad Harzburger sofort ausmachen und ansprechen. Auch hier wurden die Beamten mehrfach und lautstark "durchbeleidigt". Aus diesem Grund wurde der Verursacher zur Dienststelle nach Bad Harzburg verbracht. Der mitgeführte Hund wurde aus gefahrenabwehrenden Gründen dem Tierheim überführt. Eine gesonderte Anzeige wurde diesbezüglich gefertigt.

Auf der Dienststelle angekommen wurde der Randalierer zunehmend aggressiver. Ein zwischenzeitlich durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,7 Promille. Aufgrund der Gesamtumstände sollte der 54- Jährige daher dem Gewahrsam in Goslar zugeführt werden, um so auszunüchtern und weitere Straftaten zu verhindern. Beim erforderlichen Anlegen der Handfesseln für den Transport leistete er dann Widerstand gegen die Beamten. Zur Verfahrenssicherung musste daher anschließend noch eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt durchgeführt werden. Anschließend klagte er über Schmerzen, eine ärztliche Untersuchung lehnte er jedoch vehement ab.


Rettungssanitäter während Behandlung beleidigt


Im späteren Verlauf erfolgte dennoch eine Versorgung. Allerdings wurde auch der hinzugerufene Rettungssanitäter mehrfach von dem eigentlich zu Behandelnden beleidigt. Nun erwarten den 54- Jährigen diverse Strafverfahren u.a. auch wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Weiter zeigte er sich als Hundehalter ungeeignet, so dass auch hier noch entsprechende Veranlassungen seitens der Polizei getroffen werden.

Die Hinweisgeber und auch mögliche, weitere Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit der Polizei unter Rufnummer 05322-911 110 in Verbindung zu setzten.


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