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Rat beschließt Auflagen für mehr bezahlbaren Wohnraum


Symbolfoto: Sina Rühland
Symbolfoto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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15.09.2016

Braunschweig. Mit einer breiten Mehrheit hat der Rat der Stadt Braunschweig am Dienstag dem Antrag der SPD-Fraktion und von Bündnis 90/Grünen zur Erstellung eines „Handlungskonzepts für bezahlbaren Wohnraum“ zugestimmt.



„Damit sind die Weichen gestellt, um bis zum Jahr 2020 etwa 1800 bezahlbare Wohneinheiten in Braunschweig zu schaffen“, freut sich Nicole Palm (SPD), Sprecherin im Planungs- und Umweltausschuss. Der Antrag, zu dem es diverse Änderungsvorschläge gab, beinhaltet im Kern vier Säulen und Instrumente, auf deren Basis die Verwaltung von SPD und Grünen aufgefordert wird, ein Konzept für bezahlbaren Wohnraum in Braunschweig zu erstellen. Auch eine Quote für Investoren, die zukünftig bis zu 20 Prozent sozialen Wohnraum in ihren Planungen einkalkulieren sollen wird seitens der SPD als Instrument gesehen, das bereits in anderen Größstädten erfolgreich sei.
„Bis Anfang 2017 wird die Verwaltung nun das Handlungskonzept formulieren. Damit ist das Problem zwar noch nicht grundsätzlich gelöst, es wird sich aber eine deutliche Entspannung auf dem Wohnungsmarkt bemerkbar machen. Auch der neue Rat steht in der Verantwortung, zu diesem Thema konstruktiv weiterzuarbeiten“, erklärt Palm.


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