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Rat will seine Sitzungen weiterhin streamen



Wolfsburg

Rat will seine Sitzungen weiterhin streamen

von Frederick Becker


Die Stadtratssitzungen im Rathaus werden weiterhin per Live-Stream übertragen. Symbolfoto: Magdalena Sydow
Die Stadtratssitzungen im Rathaus werden weiterhin per Live-Stream übertragen. Symbolfoto: Magdalena Sydow Foto: Magdalena Sydow

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Wolfsburg. Die Stadtverwaltung schlägt vor, die Stadtratssitzungen weiterhin per Live-Stream über die Internetpräsenz und die Facebookseite der Stadt zu übertragen. Über eine entsprechende Vorlage wird der Rat auf seiner Sitzung in der kommenden Woche befinden.



Die Verwaltung begründet ihren Vorschlag so: "Eine Internetübertragung der Sitzungen des Rates ermöglicht es den Bürgerinnen und Bürgern, den politischen Meinungsbildungsprozess auch außerhalb des Sitzungssaales zu verfolgen. Hierdurch kann eine breitere Öffentlichkeit erreicht werden. Seit Mai 2014 wird der öffentliche Teil der Sitzungen des Rates bereits im Internet übertragen. In 2018 sollen alle sieben Sitzungen des Rates gezeigt werden."

Mehr als 100.000 Menschen nutzen das Angebot in 2016


Wie bereits in 2017 wird der Live-Stream parallel auf der städtischen Facebookseite veröffentlicht, so die Verwaltung. Übertragungen anderer Formate wie zum Beispiel „Mit Mohrs Reden Online“ und die Live-Streams zur Kommunal-, Bundestags- und Landtagswahl hätten gezeigt, dass über dieses Medium ohne Mehrkosten eine größere Reichweite generiert werden könne. Der LiveStream zur Kommunalwahl 2016 erreichte nach Verwaltungsangaben über Facebook 85.000 Menschen, rund 25.000 Personen hätten den Live-Stream abgerufen.

Der Service wird 22.000 Euro kosten. "Die Aufzeichnung wird, wie auch in den vorherigen Jahren, aufgrund der örtlichen Gegebenheiten über bewegliche Kameras erfolgen", erklärt die Verwaltung. Die Kameras würden so eingestellt, dass der Zuschauerraum mit Ausnahme der ersten Sitzreihe nicht erfasst werde. Die Aufzeichnung der
ersten Reihe im Hintergrund lasse sich aufgrund der Sitzordnung im Rat nicht vermeiden. Über diese Besonderheit würden die Zuschauer durch eindeutige Hinweisschilder informiert werden.


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