Helmstedt

Rauschbrille – Erlebnis der Trunkenheit mal nüchtern gesehen


Die Präventionsunterrichtseinheit zeigt wieder auf, dass sie sehr gut unter dem Motto: 0,8 Promille – mal nüchtern gesehen, eindrucksvoll die Wirkung des legalen Rauschmittels Alkohol erkennen lässt. Dennis Heinze stand den Teilnehmern zur Seite. Foto: Kreisverkehrswacht Helmstedt
Die Präventionsunterrichtseinheit zeigt wieder auf, dass sie sehr gut unter dem Motto: 0,8 Promille – mal nüchtern gesehen, eindrucksvoll die Wirkung des legalen Rauschmittels Alkohol erkennen lässt. Dennis Heinze stand den Teilnehmern zur Seite. Foto: Kreisverkehrswacht Helmstedt Foto: Kreisverkehrswacht Helmstedt

Artikel teilen per:

21.11.2017

Helmstedt. "Mit der Rauschbrille einmal voll vom Weg abkommen" simulierte die Kreisverkehrswacht Helmstedt e.V. im Jugend-Freizeit und Bildungszentrum (JFBZ), Streplinerode 25/26, im Rahmen der 5. Helmstedter Sucht- und Präventionstage.


Dazu wurde das Verkehrswacht-Team um Achim Klaffehn und Sabrina Königsmann mit speziellen praktischen Übungen für Jugendliche der Oskar-Kämmer-Schule aktiv. Dennis Heinze betreute dabei einen Parcoursteppich, der es ermöglichte, auf engem Raum komplizierte Gehübungen von den einzelnen Teilnehmern abzuverlangen. Wenn man zu viel Alkohol genossen hat, kann man oft seine Bewegungsabläufe schlecht koordinieren. Das erlebten die Schüler dann auch, wenn sie aufgrund der simulierten Alkoholeinwirkung doppelt sahen und dadurch nicht wussten, welche Linie nun real zu gehen war.

Ähnliche Alltagsprobleme begriffen die Jugendlichen am praktischen Stand von Wolfgang Schmidt. Er stellte ein Türblatt zur Verfügung. In das Schloss war ein Schlüssel einzuführen. Um die Aufgabe zu bewältigen, dockten sich die Teilnehmer erst einmal an, um dann den Schlüssel gezielt zu führen. Neben den praktischen Übungen stellte die Leiterin des Jugend-, Freizeit- und Bildungszentrums, Denise Kuhnt, Quizfragen. Erläuterungen zu den Fragen beziehungsweise den Antworten gab Achim Klaffehn und der Lehrer der Klasse, Jan Lehmann. Dabei stellte sich heraus, dass Lehmann ein ausgesprochener Fachmann für die Thematik war. Jan Lehmann ist geprüfter Präventologe und Schulpräventologe. Selbstständig ist er in der Firma VitaWell in Mariental. Klaffehn kam dabei zu dem Ergebnis: „Wer trinkt, fährt nicht – und wer fährt, trinkt nicht“. Nur so und damit unter 0 Promille entgeht man sicher den Sanktionen oder anderen Folgen. Der gewählte Unterrichtsraum war zudem mit Präventionsplakaten und Informationen über Alkopops ausgestattet.



zur Startseite