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Rege Diskussion um Mobilbauten am Schulzentrum Fallersleben



Wolfsburg

Rege Diskussion um Mobilbauten am Schulzentrum Fallersleben

von Sandra Zecchino


Während die aktuellen Bauarbeiten im Gange sind, streiten sich der Rat, ob noch weitere notwendig sind. Foto: Nino Milizia
Während die aktuellen Bauarbeiten im Gange sind, streiten sich der Rat, ob noch weitere notwendig sind. Foto: Nino Milizia

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Wolfsburg. Die Mandatsträger stimmten in der Ratssitzung am gestrigen Mittwoch mit nur zwei Gegenstimmen für den nächsten Bauabschnitt am Schulzentrum Fallersleben. Trotz dieses einheitlichen Ergebnisses, kam es im Vorfeld zu heftigen Diskussionen wegen der Mobilbauten.



Die Wortmeldung von Svante Evenburg, Fraktion Linke & Piraten, in der er die Mobilbauten kritisierte und deshalb nicht für die Vorlage stimmen könne, bildete den Startpunkt. Da in der Vorlage stände, dass keine weiteren Baumaßnahmen mehr notwendig seien, befürchte er, dass auch in mehr als 25 Jahren diese Container noch ständen. Er verstände zwar, dass die Umsetzung in Fallersleben an anderen Schulen Begehrlichkeiten hervorrufen würden, aber das solle sie nicht daran hindern, das Projekt nun auch richtig zu Ende zu führen.

Begehrlichkeiten oder Notwendigkeiten


Vor allem der Begriff "Begehrlichkeiten" sorgte nun für Unverständnis. Mehrere Ratskollegen betonten, dass es an anderen Schulen keine Begehrlichkeiten sondern Notwendigkeiten seien, wenn es dort von der Decke tropfen würde. Christa Westphal-Schmidt, SPD, wunderte sich, wo die frühere Haushaltsdisziplin der Piraten geblieben sei, schließlich habe Evenburg in einem anderen Fall im Schulausschuss argumetiert, dass eine Diskussion ohne Plangsstand und entsprechende Mittel sinnfrei sei.


Westphal-Schmidt ging bei ihrer Argumentation auch auf die Frage ein, ob das Aufbäumen von Evenburg daran läge, dass die Piraten mittlerweile in die Bedeutungslosigkeit versunken seien. Dieser konterte darauf mit der Frage, wie schlagkräftig Westphal-Schmidt wohl sei, wenn sie keine zwei Wochen Zeit hätte, sich die Argumente zu überlegen.

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